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Home/Newscenter/Duell um die Play-Ins: Trier will Revanche gegen Oldenburg und die 52 Punkte von Clemons

VorberichteDuell um die Play-Ins: Trier will Revanche gegen Oldenburg und die 52 Punkte von Clemons

30. April 2026

Kampf um die Postseason: Die VET-CONCEPT Gladiators Trier (Bilanz 16-15) sind ohne Frage eine der positiven Überraschungen der Saison. Nach dem 31. Spieltag rangierten die Moselstädter auf dem neunten Platz der Tabelle und hatten zwei Siege Vorsprung vor dem elften Platz, der das Saisonende nach der Hauptrunde bedeuten würde. Jetzt will der Aufsteiger seine Mini-Krise von drei Niederlagen in Folge beenden, um sich den Traum von der Postseason zu erfüllen. Den haben allerdings auch die EWE Baskets Oldenburg, und nach dem deutlichen Sieg gegen Kellerkind Heidelberg lebt er wieder ein wenig mehr bei den in dieser Spielzeit so wankelmütigen Niedersachsen (Bilanz 14-17). Auf Rang elf haben sie genauso viele Siege wie Rostock und Chemnitz auf den Plätzen zehn und zwölf. Trier müsste wohl selbst bei einem Sieg gegen Oldenburg und einer Niederlage von Rostock zuvor gegen Jena weiter den Sonntag abwarten, um sicher in den Play-Ins zu stehen – sollte Chemnitz (direkter Vergleich CHE-TRI 2-0) am Sonntag in Berlin verlieren, könnte auch der dritte Verfolger bei zwei verbleibenden Spieltagen nicht mehr gleichziehen nach Punkten. Unser Tabellenrechner zeigt, was an den letzten drei Spieltagen noch alles möglich ist, und dass es nicht so unwahrscheinlich ist, dass Trier und Oldenburg sich in einem entscheidenden Spiel in den Play-Ins wiedersehen. Und Experte Stefan Koch wirft in seiner aktuellen Kolumne einen Blick auf den aktuellen Kampf um die Postseason

Die besondere Brisanz: Trier braucht dringend, Oldenburg dringender Punkte für das Erreichen der Postseason. Unvergessen sind die Erinnerungen an das Hinspiel, in dem Oldenburgs Playmaker Chris Clemons zum Rekordmann mutierte …

Im Mittelpunkt des Geschehens stand Chris Clemons beim Hinspiel: Da gelangen ihm 52 Punkte gegen Trier. (Foto: Ulf Duda)

Das Hinspiel: … und mit 52 Punkten die siebmeisten Punkte in der BBL-Historie erzielte. Clemons traf unter anderem neun seiner elf Dreierversuche und alle sieben Freiwürfe. Damit reihte er sich in den Top 10 der ewigen Bestenliste auf dem siebten Rang ein – auf einer Höhe mit Terry Schofield (1974 für Göttingen) und Ingbert Koppermann (1975 für Hannover).

Status quo: Gegen ersatzgeschwächte Heidelberger kamen die Donnervögel zu einem ungefährdeten 94:74-Erfolg. Trier kassierte beim 94:102 im Aufsteigerduell in Jena die dritte Pleite in Serie.

Duell im Fokus: Chris Clemons gegen Jordan Roland – welches denn sonst? Clemons ist mit 18,7 Punkten pro Spiel der beste Korbjäger der Liga, Roland war dies bis vor Kurzem; momentan rangiert er mit 18,4 PPS knapp hinter Clemons undAlonzo Verge (18,6 PPG) auf Platz drei. Rolands Top-Performance in dieser Saison waren 31 Punkte Anfang Februar im Spiel gegen Frankfurt; insgesamt erzielte er 13-mal mindestens 20 Punkte in einem Spiel. Clemons legte gegen Ulm Ende Februar noch einmal 37 Punkte auf und durchbrach ebenfalls 13-mal die Schallmauer von 20 Punkten.

Award-Anwärter: Clemons und Roland sind ebenfalls legitime Kandidaten für die Wahl zum besten Offensivspieler der Liga – haben sie auch das Zeug zum MVP?Derweil darf sich Triers Jacques Schneider berechtigte Hoffnungen machen, bei der Wahl zum „Coach of the year“ auf einem der vorderen Plätze zu landen …

Zahlen, bitte: Spiele mit Trierer Beteiligung sind fast immer Spektakel: Mit 90,8 Punkten pro Spiel sind die Moselstädter das offensivstärkste Team der Liga – mit 93,3 kassierten Punkten allerdings auch das defensiv anfälligste. 

Die ewige Bilanz: Mit einem Heimsieg können die Trierer die ewige Bilanz zum 18:18 ausgleichen.

Meilensteine: Brian Fobbs fehlen noch 24 Punkte bis 1.000. Nicholas Tischler fehlen noch sechs Rebounds bis 500.

Alte Bekannte: Nicht mehr ganz frisch, aber immer noch präsent sind die Erinnerungen an Oldenburg bei Triers Co-Trainer Ralph Held und Don Beck, aktuell „President of Basketball Operations“ bei den Gladiators. Im Sommer 2002 war Held aus Trier nach Oldenburg gekommen, wo er gleich vier Headcoaches als Co-Trainer zur Seite stand: seinem heutigen Trierer Kollegen Don Beck, der von 2002 bis 2007 Cheftrainer bei den EWE Baskets war, sowie Predrag Krunic, Sebastian Machowski und Mladen Drijencic. Im Sommer 2009 feierte Held mit dem Team die Deutsche Meisterschaft, wurde 2013 Dritter in der EuroChallenge und im April 2015 erneut Deutscher Pokalsieger. 2012 war Held zudem zeitweise Interims-Headcoach in Oldenburg.

Was die Lokalpresse schreibt: Der „Volksfreund“ aus Trier beschäftigt sich natürlich auch mit den Playoff-Hoffnungen der Gladiators (Paywall).

Livestream: Die Partie wird am Samstag ab 19.45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator vor Ort ist Christoph Knieper.