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Home/Newscenter/Duell der Power-Zwerge: Bambergs Cobe Williams gegen Oldenburgs Chris Clemons

VorberichteDuell der Power-Zwerge: Bambergs Cobe Williams gegen Oldenburgs Chris Clemons

16. April 2026
In der Theorie können die Bamberger die Hauptrunde sogar noch als Erster abschließen, besagt unser Tabellenrechner, was auch ihrer starken Form geschuldet ist: Seit dem BMW TOP FOUR gab es nur noch eine Niederlage für die Oberfranken – aber das gegen ein Team aus Niedersachsen (93:96 in Vechta). Vor dem Duell mit den Oldenburgern sollten die Bamberger also gewarnt sein, doch wissen sie auch, dass sie wahrscheinlich drei der verbleibenden fünf Spiele gewinnen müssen, um das direkte Ticket für die Playoffs zu lösen. Mit vier Siegen wäre der Heimvorteil sicher eingetütet. Immerhin: Es steht bereits fest, dass die Saison für den ehemaligen Serienmeister nach der Hauptrunde weitergeht, und das erstmals nach drei Jahren.

Kampf um die Postseason: In der Theorie können die Bamberger die Hauptrunde sogar noch als Erster abschließen, besagt unser Tabellenrechner, was auch ihrer starken Form geschuldet ist: Seit dem BMW TOP FOUR gab es nur noch eine Niederlage für die Oberfranken – aber das gegen ein Team aus Niedersachsen (93:96 in Vechta). Vor dem Duell mit den Oldenburgern sollten die Bamberger also gewarnt sein, doch wissen sie auch, dass sie wahrscheinlich drei der verbleibenden fünf Spiele gewinnen müssen, um das direkte Ticket für die Playoffs zu lösen. Mit vier Siegen wäre der Heimvorteil sicher eingetütet. Immerhin: Es steht bereits fest, dass die Saison für den ehemaligen Serienmeister nach der Hauptrunde weitergeht, und das erstmals nach drei Jahren.

Die besondere Brisanz: Vier Niederlagen in Folge hatten die Oldenburger auf dem Tacho, als Cheftrainer Lazar Spasic jedes verbleibende Spiel zu einem Endspiel erklärte. Seine Mannschaft nahm das ernst, gewann sowohl in Berlin und gegen Rostock jeweils 81:79 und schnuppert nun wieder an den Play-In-Plätzen. Um Rostock oder Vechta dort zu überholen, genügt aber auch kein Sieg in Bamberg – beide haben den direkten Vergleich gegen die Donnervögel gewonnen. Immerhin: Bei einem Sieg (oder einer Heidelberger Niederlage) wäre der Klassenerhalt auch rechnerisch sicher.

Status quo: Je zwei Siege haben die beiden Klubs zuletzt eingefahren, das ist in unserer engen Liga der geteilte zweite Platz bei der längsten Erfolgssträhne derzeit.

Duell im Fokus: You can’t teach height – und das hat offenbar weder bei Cobe Williams noch bei Chris Clemons auch nie jemand versucht. Der Oldenburger Clemons ist mit 1,75 Metern sogar der kleinste Spieler in der Liga, was den NBA-erfahrenen US-Amerikaner aber nicht davon abhält, die Gegner regelmäßig in der Crunchtime als „Mr. Buzzerbeater“ zu schocken. Am Montag gegen Rostock war der Topscorer der easyCredit BBL (19,0 PPG und 4,3 APG) mit 28 Punkten einmal mehr der Matchwinner. Aus ähnlichem Holz ist Bambergs US-Spielmacher Williams (14,8 PPG und 4,1 APG) geschnitzt, der mit seinen 1,85 Metern zu den sieben kleinsten Spielern in der Liga gehört und auch nicht „nein“ sagt, wenn der Ball für den entscheidenden Wurf in seinen Händen liegt. Clemons und Williams sind zudem mit im Schnitt 1,4 bzw. 1,2 Steals die besten Balldiebe ihrer Teams. Da zeigt sich eben dann auch: Größe definiert sich selbst in unserem Sport nicht nur über die Körperlänge.

Führt Cobe Williams (rechts, hier gegen Brian Fobbs im Hinspiel) seine Bamberger gegen Oldenburg zum nächsten Sieg? (Foto: Ulf Duda)

Zahlen, bitte: Oldenburg (80,1 Prozent) und Bamberg (80,0 Prozent) sind die besten Teams der Liga an der Freiwurflinie. Kein Wunder also, dass man die nicht so oft werfen lassen will: Mit 17,8 Freiwurfversuchen im Schnitt darf sich keine Mannschaft seltener von der Linie versuchen als die EWE Baskets, Bamberg steht mit 20,6 Versuchen nur auf Rang 14. Immerhin: Oldenburg leistet sich auch nur 21,3 Fouls im Schnitt (Platz 15 ligaweit, Bamberg Rang 10 mit 21,7 Fouls). Aber auch sonst werfen beide Teams gut: Bamberg (47,9 Prozent aus dem Feld) und Oldenburg (47,2 Prozent) zählen zu den wurfstärksten Mannschaften in der Liga. An der Dreierlinie trifft Oldenburg am zweitbesten (37,8 Prozent) und Bamberg am viertbesten (36,8 Prozent).

Das Hinspiel: Da gab es einen 103:89-Sieg in Oldenburg für die Bamberger, die kurz zuvor gegen den Nachbarn Vechta ins BMW TOP FOUR eingezogen waren. Bei den Oldenburgern sorgte das für eine Verschärfung der Krise: Es war die siebte Niederlage im achten BBL-Spiel. Drei Viertel lang spielten die Nordwestdeutschen mit fünf zweistelligen Scorern auf Augenhöhe mit den von Ibi Watson (21) angeführten Oberfranken (68:71), um dann im Schlussviertel in sich zusammenzubrechen.

Die ewige Bilanz: Erstmals duellierten sich Bamberg und Oldenburg 1985, in 79 Duellen gab es 48 Bamberger und 31 Oldenburger Siege. Die Highlights bildeten dabei natürlich die Finalserien 2013 und 2017. Beide endeten mit Bamberger Sweeps, wobei alle Finalspiele 2013 sehr knapp waren (65:63, 63:61 und 91:88). 2015 revanchierten sich die EWE Baskets mit einem 72:70-Sieg im Pokalfinale in eigener Halle.

Meilensteine: Der nächste Rebound von Seth Hinrichs ist Nummer 1.000 für ihn in seiner Karriere. EJ Onu macht mit zwei Zählern die 500 Punkte voll, und Filip Stanic würde bei seinem Einsatz sein 200. Spiel in unserer Liga bestreiten.

Am Rande der Bande: Anton Gavel setzt weiterhin auf seine altbewährte erste Fünf – so viel Glück in Sachen Verletzungsfreiheit ist Lazar Spasic ebensowenig vergönnt wie seinem Vorgänger Predrag Krunic. Nach der Genesung der wochenlang ausgefallenen Filip Stanic und James Woodard haben aber auch die Oldenburger jetzt endlich ihren Kader komplett.

Alte Bekannte: Oldenburgs Nicholas Tischler ist gebürtiger Bamberger und spielte in der Jugend mit seinem Zwillingsbruder Brandon im Nachwuchsprogramm der Franken, aber nie für die erste Mannschaft. Filip Stanic und Kyle Lofton wechselten im Sommer aus Bamberg an die Hunte und spielen erstmals wieder in der alten Heimat.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Samstag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Florian Pertsch.