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Home/Newscenter/Die Hoffnung lebt: Basketball Löwen Braunschweig träumen weiter vom Klassenerhalt, Science City Jena muss nun zittern

NachberichteDie Hoffnung lebt: Basketball Löwen Braunschweig träumen weiter vom Klassenerhalt, Science City Jena muss nun zittern

14. April 2026
Mehr Alles-oder-Nichts geht kaum. Die Basketball Löwen Braunschweig (7:22) waren bei Science City Jena (10:19) zum Siegen verdammt, ansonsten wäre der sichere Abstieg die unvermeidliche Folge gewesen. Doch die Niedersachsen senden starke Lebenszeichen und gewinnen nach anfänglichem Rückstand deutlich mit 93:82.

Mehr Alles-oder-Nichts geht kaum. Die Basketball Löwen Braunschweig (7:22) waren bei Science City Jena (10:19) zum Siegen verdammt, ansonsten wäre der sichere Abstieg die unvermeidliche Folge gewesen. Doch die Niedersachsen senden starke Lebenszeichen und gewinnen nach anfänglichem Rückstand deutlich mit 93:82.

Spielverlauf und Wendepunkte: Zunächst hielten sich die Gäste vor allem durch ihre Dreier im Spiel. Sie verwandelten drei der ersten sieben, Jena dagegen gar keinen bei gleicher Anzahl an Versuchen. Dennoch gelang es den Thüringern, sich nach einem Korbleger von Uchenna Iroegbu bis auf 20:12 abzusetzen und eine knappe Halbzeitführung zu behaupten. Nach der Pause gab es mehrere Führungswechsel, ehe Ferdinanz Zylka die Löwen auf seine Schultern packte. Der Shooting Guard tat, was seine Positionsbeschreibung ihm zuschreibt: werfen – und treffen. Vier seiner fünf Dreier, darunter welche von höchstem Schwierigkeitsgrad, gaben der Partie die entscheidende Wende.

Abstiegskampf/Kampf um die Postseason: Entscheidung vertagt! Wie bereits erwähnt, hätte Braunschweig im Fall einer Niederlage als Absteiger festgestanden. So ist das Team von Trainer Ramon Diaz auf drei Siege an Jena herangerückt. Daher ist weiter alles möglich, wie ein Blick auf den Tabellenrechner belegt, aber es wird dennoch verdammt eng. Science City könnte theoretisch noch als Sechster direkt in die Playoffs einziehen, doch für den Aufsteiger zählt nur der Klassenerhalt.

Duell im Fokus: Zwei der profiliertesten Rebounder standen sich in Jenas Joe Wieskamp und Braunschweigs Simi Shittu gegenüber. Wieskamp gelang mit 13 Punkten und elf Boards ein Double Double. Und Shittu? Der drehte die Zahlen einfach um, schaffte also elf Zähler und 13 Rebounds – und das effizienter als sein Kontrahent.

Zahlen, bitte: Braunschweig traf magere 15 von 31 Freiwürfen (48 Prozent). Trotzdem war diese Kategorie spielentscheidend. Denn Jena zog nur zehn Einpunktwürfe, verwandelte sieben.

Rekordverdächtig: Braunschweig sammelte 19 Offensiv-Rebounds, zehn davon im letzten Viertel - Kampfgeist pur.

Meilenstein: 19 Punkte war Ferdi Zylka davon entfernt, auf 1000 Karrierezähler in der Beletage zu kommen. Bei einem Schnitt von knapp acht Punkten also unwahrscheinlich, dass der 28-Jährige diese Schallmauer am Dienstagabend durchbrechen würde. Doch just im wichtigsten Moment lief Zylka besonders heiß für seine Mannschaft und zog damit zugleich in den illustren Club der Tausender ein.

Braunschweigs Ferdinand Zylka erzielte 22 Punkte, um die Löwen vor dem vorzeitigen Abstieg zu bewahren. (Foto: Christoph Worsch)

Spieler der Partie: Ferdi Zylka, wer denn sonst? Der Deutsche war bombastisch, verfehlte nur zweimal aus dem Feld und angelte sich obendrein noch vier Rebounds.

Die Deutschen: Großartige Unterstützung erhielt Zylka von Joshie Obiesie (18 Punkte, fünf Rebounds). Bei den Hausherren überzeuge Krissi Krause (elf), Alex Herrera erzielte sechs, Robin Christen fünf Punkte.

Am Rande der Bande: Den Löwen fehlten Philipp Hartwich und Barra Njie.

Wie geht’s weiter: Jena tritt am Samstag (16 Uhr) bei den NINERS Chemnitz an. Die Löwen haben am Sonntag (15 Uhr) den SYNTAINICS MBC aus Weißenfels zu Gast.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.