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Home/Newscenter/Der Klassiker am Main: Schafft Frankfurt nach 15 Spielen wieder einen Sieg gegen Berlin?

VorberichteDer Klassiker am Main: Schafft Frankfurt nach 15 Spielen wieder einen Sieg gegen Berlin?

24. April 2026
Die Berliner müssen sich weiterhin nach hinten absichern, wenn sie am Ende der Hauptrunde auf Rang zwei stehen wollen, denn Pokalsieger Bamberg bleibt ihnen weiter auf den Fersen. Unterdessen geht’s für die Hessen nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander wohl eher um eine hübsch vergoldete Südfrucht.

Kampf um die Postseason: Die Berliner müssen sich weiterhin nach hinten absichern, wenn sie am Ende der Hauptrunde auf Rang zwei stehen wollen, denn Pokalsieger Bamberg bleibt ihnen weiter auf den Fersen. Unterdessen geht’s für die Hessen nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander wohl eher um eine hübsch vergoldete Südfrucht. Was in der Theorie noch alles passieren kann zeigt der Tabellenrechner.

Status quo: Nach der deutlichen Niederlage in Würzburg dürften sich die Frankfurter endgültig aus dem Rennen um die Postseason verabschiedet haben – oder doch nicht? Gegner Berlin kommt aus einer Woche, die die Albatrosse noch aus ihrer Vergangenheit in der Euroleague kennen könnten: Zwar konnten sie am Montag gegen Bonn und am Mittwoch in Ulm Siege einfahren, aber die Belastung dürfte dennoch spürbar sein.

Duell im Fokus: Logisch dürfte hier Isaiah Swope stehen, der sich mit Martin Hermansson duellieren würde. Frankfurts Point Guard kommt im Schnitt auf 15,9 Punkte, 1,8 Rebounds und 4,4 Assists pro Spiel, während der Isländer beim deutlichen Sieg gegen Ludwigsburg 15 Punkte in 17 Minuten erzielte und dazu fünf Assists verteilte. Am Montag war er beim 91:75-Sieg gegen Bonn ähnlich effektiv (13 Punkte in 15 Minuten, drei Assists) und ist mit 12,1 Punkten im Übrigen auch Topscorer eines ausbalancierten Berliner Teams. Einzig: Nach einem Zusammenprall mit dem Gegenspieler am Mittwoch blieb er zunächst liegen und kehrte nicht mehr auf das Parkett zurück. Unglücklicherweise ungewohnt für Hermansson, der in seiner Berliner Zeit bisher 63 von 286 Pflichtspielen nicht absolvierte – eine Ausfallquote von immerhin 22,0 Prozent. Aber…

Können Isaiah Swope (Mitte) und seine Frankfurter die hohe Hürde Berlin überspringen? (Foto: Tilo Wiedensohler)

Weise Worte: … „Glücklicherweise gibt es keinen großen Schaden“, bestätigte Albas Sportdirektor Himar Ojeda gegenüber SPORT BILD. Wann ALBAs Spielmacher wieder auf dem Court stehen wird, konnte Ojeda aber noch nicht sagen: „Wir schauen jetzt von Tag zu Tag." Hermannsson ist gar noch etwas optimistischer: „Alles wird gut. Ich habe großes Glück gehabt. Ich werde nächste Woche zurück sein.“

Meilensteine: Wahrscheinlich hat er im Kopf, dass bei ihm einige Meilensteine anstehen: Ihm fehlen noch 4 getroffene Feldwürfe bis 500 und 18 Zähler für 1.500 Karrierepunkte. William Christmas (Frankfurt) fehlen noch 16 Punkte bis 1.000 Zähler, seinem Teamkollegen Swope fehlen noch 22 Punkte bis 500.

Zahlen, bitte: Wenn ein Team einen Ausfall abfedern kann, dann die Berliner: Bei ihnen erzielen zehn Spieler mindestens 5,7 Punkte pro Spiel, kaum ein Team nutzt die Tiefe der Bank so sehr wie die Albatrosse. Frankfurt setzt dagegen stark auf sein vierblättriges Kleeblatt Swope (15,9 PPG), Neuzugang Tyger Campbell (13,6), Till Pape (12,5) und Christmas (12,1).

Das Hinspiel: war eine knappe Kiste und ging dank 21 Punkten von Jungstar Jack Kayil mit 89:83 an ALBA. Kayil erzielte fünf entscheidende Punkte in den letzten 88 Sekunden und sicherte den Albatrossen den durchaus glücklichen Erfolg.

Am Rande der Bande: Vielleicht war das auch eines der Spiele, das Kayil dazu bewogen hat, seinen Namen für den NBA Draft in einigen Wochen in den Ring zu werfen: Der Berliner Youngster hat sich trotz des Commitments zur Gonzaga University in die Liste der auszuwählenden Spieler eingetragen, kann aber auch noch bis Ende Mai seinen Namen wieder zurückziehen.

Die ewige Bilanz: Satte 84 Duelle gab es zwischen den Hessen und den Berlinern bereits, was die Partie langsam, aber sicher zu einem Klassiker der Ligageschichte macht. Die Bilanz spricht eindeutig für Berlin (55-29). ALBA konnte die jüngsten 15 direkten Duelle (!) für sich entscheiden, der bis dato letzte Frankfurter Erfolg datiert aus Dezember 2017 (90:84). Ändern die Hessen das nun im Rückspiel gegen ihren Angstgegner?

Alte Bekannte: Jacob Knauf spielte im Jugendprogramm der Berliner und bei Lok Bernau, bevor er via München, Quakenbrück und Schwenningen nach Frankfurt kam. Sam Griesel und Till Pape spielten vergangene Saison noch gemeinsam für die Telekom Baskets Bonn.

Im Blick des Bundestrainers: Für Alex Mumbru würde es sich lohnen, Frankfurt einen Besuch abzustatten, sähe er dann doch in Pape sowie Kayil, Malte Delow, Jonas Mattisseck und Norris Agbakoko gleich fünf Akteure, die zuletzt den Adler auf der Brust trugen und sich für weitere Einsätze in der Nationalmannschaft empfehlen wollen.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Ärgerlich für Mumbrú, dass das Spiel nicht in Berlin stattfindet – der Bundestrainer weilte für die Auslosung der Gruppen für die an der Spree stattfindende Weltmeisterschaft der Frauen und die Zeremonie zur Aufnahme in die FIBA Hall of Fame dieser Tage ohnehin in der Hauptstadt. Ziemlich sexy Termin!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 17:45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Paul Gudde.