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Home/Newscenter/DeAndre Lansdowne verpasst den Gamewinner: Oldenburg legt gegen Rostock im Playoffrennen nach

NachberichteDeAndre Lansdowne verpasst den Gamewinner: Oldenburg legt gegen Rostock im Playoffrennen nach

13. April 2026
Die EWE Baskets Oldenburg gewinnen ein enges Heimspiel und halten damit weiter Anschluss an die Play-In-Plätze. Dabei vergibt DeAndre Lansdowne in letzter Sekunde die Chance auf einen Sieg für die Gäste. Die ROSTOCK SEAWOLVES sind nun mit nur einem Sieg mehr auf dem Konto damit auch wieder in direkter Reichweite für die Donnervögel.

Die EWE Baskets Oldenburg gewinnen ein enges Heimspiel und halten damit weiter Anschluss an die Play-In-Plätze. Dabei vergibt DeAndre Lansdowne in letzter Sekunde die Chance auf einen Sieg für die Gäste. Die ROSTOCK SEAWOLVES sind nun mit nur einem Sieg mehr auf dem Konto auch wieder in direkter Reichweite für die Donnervögel.

Spielverlauf: Mit dem einzigen erfolgreichen Dreier bei sieben Versuchen brachte Phillip Greene Rostock kurz vor Ende des ersten Viertels noch die 15:14-Führung. Fast hätte er auch per Dreier für die Halbzeit-Führung gesorgt, doch Seth Hinrichs glich noch zum 38:38 aus.

Auch nach dem dritten Viertel war Rostock kein größerer Vorsprung vergönnt; beim Stand von 63:60 für die Gäste verkürzte Michale Kyser in letzter Sekunde per Putback-Dunk noch auf 62:63. Und wenig überraschend blieb es bei dem Spielverlauf bis zum Schluss eng. 34 Sekunden vor dem Ende versenkte Nicholas Tischler einen Dreier zum 80:78 für Oldenburg. Anschließend schickten die Donnervögel Kassim Nicholson an die Linie, der allerdings nur einen Freiwurf traf. Also foulten die Rostocker Brian Fobbs, um ihn an die Linie zu bekommen - und auch er verwarf einen Freiwurf; das 81:79 reichte allerdings aus, da DeAndre Lansdowne die Chance auf den Sieg vergab.

Kampf um die Postseason: Die EWE Baskets Oldenburg machen weiter Boden auf die Play-In-Ränge gut; zwar stehen sie weiterhin auf Rang elf, aber es fehlt nur noch ein Sieg für den möglichen Sprung in die Top Ten. Die ROSTOCK SEAWOLVES verlieren zwar nicht den Anschluss, müssen aber auf Rang neun ebenfalls weiter um die Postseason bangen. Immerhin blieb den Gästen nach dem deutlichen 94:77 aus dem Hinspiel der direkte Vergleich. Und auch rechnerisch ist die Lage leicht unterschiedlich, wie der Tabellenrechner zeigt: Während die SEAWOLVES noch Erster werden könnten und den Klassenerhalt in der Tasche haben, ist für Oldenburg bestenfalls noch Rang fünf drin und auch der Abstiegskampf noch nicht beendet.

Duell im Fokus: TJ Crockett und Chris Clemons standen sich doch des Öfteren direkt gegenüber. Dabei war das favorisierte Mittel zum Scoring vor allem der Distanzwurf. Crockett ließ neun Dreier fliegen, kam mit seinen drei Treffern letztlich auf 17 Punkte, sammelte dazu drei Rebounds ein und verteilte drei Assists. Chris Clemons dagegen zeigte mit 28 Punkten einmal mehr, was in ihm steckt. Dazu griff der bullige Aufbau sechs Rebounds ab und verteilte sechs Vorlagen an seine Mitspieler. Zudem war auch seine Dreierquote mit vier von acht Würfen etwas besser.

Award-Anwärter: Clemons stockte mit einem solchen Spiel natürlich seine Chancen als bester Offensivspieler der Saison auf. Zumal er mit einer Effektivität von 32 seinen zweitbesten Saisonwert in dieser Statistik hinlegte.

Mit weichem Handgelenk: Chris Clemons drückt über TJ Crockett ab. (Foto: Ulf Duda)

Spieler der Partie: Trotz der starken Leistung von Clemons geht diese Auszeichnung an Nicholas Tischler. Der Nationalspieler kam auf zwölf Punkte und traf vor allem den Gamewinner aus der Ecke kurz vor Schluss. Dazu griff er vier Rebounds ab.

Zahlen, bitte: Das schlechteste Rebound-Team (Oldenburg) legte sich gegen das beste (Rostock) voll ins Zeug. Die SEAWOLVES gewannen das Rebound-Duell mit 44:40 nur knapp. Auch 18 Führungswechsel und elf Unentschieden belegten eine knappe Partie; keinem Team gelang es, sich mit mehr als sechs Punkten abzusetzen.

Meilensteine: Owen Klassen machte sein 250. Spiel in der easyCredit BBL und zeigte dabei wie gewohnt hohen Einsatz. Der Center glänzte mit einem starken Dunk, zwölf Punkten und neun Rebounds, wobei er sechs davon am offensiven Brett einsammelte.

Sonstiges: Rostocks Neuzugang Phillip Greene hatte auch im zweiten Spiel grünes Licht. Er traf fünf Dreier für 15 Punkte und stellte damit direkt zwei neue persönliche Bestleistungen auf.

Am Rande der Bande: Tomislav Zubcic pausierte als siebter Ausländer bei Oldenburg.

Wie gehts weiter: Für beide Teams geht es kommendes Wochenende gegen Playoff-Konkurrenz. Die EWE Baskets Oldenburg stehen bei den BMA365 Bamberg Baskets auf dem Parkett, die ROSTOCK SEAWOLVES empfangen ratiopharm ulm.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.