FC Bayern München Basketball logo
ratiopharm ulm logo
MLP Academics Heidelberg logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
NINERS Chemnitz logo
ALBA BERLIN logo
SYNTAINICS MBC logo
EWE Baskets Oldenburg logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
RASTA Vechta logo
Veolia Towers Hamburg logo
Telekom Baskets Bonn logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
SKYLINERS logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
Science City Jena logo
Home/Newscenter/Dank Obsts Rekord per Highlight-Dreier: Bayern gewinnt 90:81 in Würzburg

NachberichteDank Obsts Rekord per Highlight-Dreier: Bayern gewinnt 90:81 in Würzburg

23. April 2026

Der FC Bayern Basketball gewinnt ein Nachholspiel des 26. Spieltags der easyCredit BBL gegen die Fitness First Würzburg Baskets mit 90:81 und untermauert damit seine Tabellenführung. Highlight des Abends ist ein Dreier von Andi Obst aus der eigenen Hälfte, der ihn zum besten deutschen Dreierschützen der Liga-Geschichte macht. Bester Werfer des Abends ist Oscar da Silva mit 19 Punkten.

Spielverlauf und Wendepunkt: Eine Explosion der Turnhölle direkt gefolgt von einem tiefen Raunen zeigte sich in der tectake Arena zum Ende des dritten Viertels. Zunächst netzte Christian Skladanowski einen Dreier zum 66:63 fast mit der Schlusssirene, aber eben nur fast. Die Bayern warfen schnell ein und nutzten die verbliebenen eineinhalb Sekunden zu einem Zauberdreier von Andi Obst aus der eigenen Hälfte heraus. Der Treffer war der 710. seiner BBL-Karriere, was ihn zum besten deutschen Distanzschützen machte und auf Platz drei der ewigen Bestenliste hievte. Zuvor hatte Würzburg eine über drei Viertel starke Leistung gezeigt und teils zweistellig geführt.

Im Schlussviertel verzettelten sich die Mainfranken zu sehr in Einzelaktionen, was die Bayern zunehmend zu ihrem Vorteil nutzten. Ausgehend von einer starken Reboundarbeit besonders durch Oscar da Silva erspielte sich das Team von Svetislav Pesic immer bessere Würfe, die man dann auch ordentlich verwertete. So stand am Ende ein 81:90 auf der Anzeigetafel. Überschattet wurden die Schlusssekunden von einer Verletzung von Neno Dimitrijevic, der sich ohne gegnerische Einwirkungen im Bereich der Achillessehne oder Wade weh tat und von Betreuern vom Feld gebracht werden musste.

Zahlen, bitte: Den größen statistischen Unterschied gab es bei den Freiwürfen, denn während Würzburg nur zehn Versuche von der Linie hatte, waren die Bayern insgesamt 34-mal dort vertreten. Insgesamt erzielte der Deutsche Meister so 18 Zähler mehr als der Gegner. Gepaart mit dem gewonnen Rebound-Duell (32:25), war dieser Vorteil entscheidend für den Auswärtssieg.

Svetislav Pesic setzte in der zweiten Halbzeit besonders auf Oscar da Silva unter dem Korb: Ein kluger Schachzug. (Foto: Matthias Stickel)

Rekordverdächtig: Nicht rekordverdächtig, sondern definitiv ein Rekord sind die 710 Dreier, die Andi Obst mittlerweile in der Beletage versenkt hat. Kein deutscher Spieler hat in der digitalen Ära seit 1998 mehr Treffer von Downtown zu Buche stehen. In der ewigen Bestenliste stehen nur noch Julius Jenkins (934) und Rickey Paulding (1073) vor dem Münchner. Bei einem Vertrag bis 2029 ist es nicht auszuschließen, dass Obst auch die beiden Routiniers noch überholen wird.

Spieler des Spiels: Nach seinem Career High am Montag in Trier überzeugte Oscar da Silva erneut. Mit 19 Punkten und sieben Rebounds war er vor allem in der zweiten Halbzeit ein entscheidender Faktor für den Sieg. Effektivster Akteuer war allerdings ein anderer, nämlich Neno Dimitrijevic mit 16 Zählern, fünf Rebounds und neun Vorlagen.

Kampf um die Postseason: Die Bayern haben bei noch fünf verbleibenden Spielen drei Siege Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Berlin und dürften von der Tabellenspitze nicht mehr zu verdrängen sein. Würzburg steht mit einer Bilanz von 17-13 aktuell im dicht gedrängten Mittelfeld auf dem fünften Platz.

Am Rande der Bande: Bei den Bayern bekamen Leon Kratzer und Johannes Voigtmann keine Einsatzzeit. Zudem fehlten die verletzten Rokas Jokubaitis, Kamar Baldwin und Elias Harris. Xavier Rathan-Mayes und Stefan Jovic setzten zudem aus.

Wie gehts weiter: Würzburg reist am kommenden Sonntag nach Weißenfels, während die Bayern am Montag im heimischen BMW Park die ROSTOCK SEAWOLVES empfangen.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.