FC Bayern München Basketball logo
ratiopharm ulm logo
MLP Academics Heidelberg logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
NINERS Chemnitz logo
ALBA BERLIN logo
SYNTAINICS MBC logo
EWE Baskets Oldenburg logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
RASTA Vechta logo
Veolia Towers Hamburg logo
Telekom Baskets Bonn logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
SKYLINERS logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
Science City Jena logo
Home/Newscenter/Bei ersatzgeschwächten Rostockern nur ein Ziel: Jena will entscheidenden Sieg für den Klassenerhalt

VorberichteBei ersatzgeschwächten Rostockern nur ein Ziel: Jena will entscheidenden Sieg für den Klassenerhalt

30. April 2026
Für Science City Jena (11-20 Siege) ist es eine ganz einfache Rechnung: Bei den ROSTOCK SEAWOLVES gewinnen, und der Abstieg ist bereits zwei Spieltage vor Saisonende abgewendet. Aber auch die Seewölfe (14-17) kämpfen noch um ihr Saisonziel Postseason. Ein Blick in unseren Tabellenrechner vor dem Spieltag zeigt, was dabei noch möglich ist.

Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Für Science City Jena (11-20 Siege) ist es eine ganz einfache Rechnung: Bei den ROSTOCK SEAWOLVES gewinnen, und der Abstieg ist bereits zwei Spieltage vor Saisonende abgewendet. Aber auch die Seewölfe (14-17) kämpfen noch um ihr Saisonziel Postseason. Ein Blick in unseren Tabellenrechner vor dem Spieltag zeigt, was dabei noch möglich ist. Und Stefan Koch befasst sich in seiner aktuellen Kolumne mit den Chancen der Play-In-Aspiranten.

Die besondere Brisanz: Die Rostocker haben in den vergangenen Wochen fünfmal in Serie verloren, zuletzt gab es in zehn Partien ganze zwei Siege. Damit hat die Mannschaft von Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz die zuvor exzellente Ausgangslage verspielt und ist bis auf den zwölften Platz abgerutscht. Im aktuellen Dreiervergleich der punktgleichen Teams aus Chemnitz, Oldenburg und Rostock (alle 14-17 Siege) ziehen sie zudem den Kürzeren, da sie nur ein Spiel gewonnen haben (im direkten Vergleich steht Chemnitz bei 3-1, Oldenburg bei 2-2).

Status quo: Jubeln durften hingegen die Schützlinge des neuen Trainers Mike Taylor, denn Jena setzte sich am vergangenen Wochenende mit 102:94 gegen Mit-Aufsteiger Trier durch. Daraus resultieren nun drei Siege Vorsprung auf Heidelberg (gegen das es am vorletzten Spieltag im direkten Duell geht). Rostock hingegen konnte seine Negativserie nicht stoppen und unterlag am Montagabend in München mit 64:86, wo einem starken dritten Viertel (28:17) ein schwaches viertes folgte (9:25), allerdings waren die SEAWOLVES arg dezimiert (siehe „Am Rande der Bande“).

Am Rande der Bande: Bei Rostock fehlen die Langzeitverletzten Oshane Drews und Robin Amaize, in München mussten zudem DeAndre Lansdowne (Knöchel), Andy van Vliet (Jochbeinbruch, Saisonende) und Owen Klassen (dessen Frau ein Kind erwartet) aussetzen. Bei Jena ist seit Monaten Great Osobor mit einer schweren Knieverletzung außer Gefecht gesetzt.

Sichern sich Joe Wieskamp (links) und Science City Jena aus eigener Kraft den Klassenerhalt? (Foto: Christoph Worsch)

Duell im Fokus: Rostock wird im Bemühen, den Negativtrend zu stoppen, insbesondere Jenas NBA-erfahrenen Joe Wieskamp im Blick haben müssen. Der US-Amerikaner legt mit 15,5 Punkten und 7,6 Rebounds pro Partie gute Zahlen auf und war beim wichtigen Sieg gegen Trier mit 29 Punkten der überragende Akteur, womit er MVP des Spieltags wurde – und eine Auszeichnung durch Stefan Koch erhielt. Wer grenzt seine Kreise ein? Möglicherweise kommt diese Aufgabe vor allem Rostocks Kassim Nicholson zu, der in bislang 24 Partien im Schnitt auf 8,8 Punkte und 5,8 Rebounds kommt. Bei der Niederlage in München erlebte er einen schlechten Tag: Er traf nur einen von zehn Versuchen aus dem Feld, pflückte aber immerhin acht Rebounds.

Zahlen, bitte: Rostock gegen Jena ist das Spiel zwischen den beiden besten Rebounds-Teams unserer Liga: Die SEAWOLVES führen diese Statistik mit 42,2 an, Jena folgt mit 40,1.

Die ewige Bilanz: Auf Erstliga-Ebene ist das Duell zwischen Rostock und Jena ein ganz junges, denn die beiden Clubs begegneten sich hier erst zweimal – beide Male in der laufenden Saison. Das erste Aufeinandertreffen gab es im BBL Pokal, wo sich Jena im Achtelfinale mit 80:79 in Rostock durchsetzte. Wie viel Trubel in Sachen Personal bei Science City in dieser Saison herrscht(e), zeigt ein Blick auf die Stats dieses K.-o.-Spiels aus dem Oktober: Von den fünf Topscorern Jenas ist nur noch Keith Braxton dabei, denn Great Osobor erlitt eine schwere Verletzung, während Travion Dunn-Martin, Eric Washington und Naz Bohannon dem Kader längst nicht mehr angehören. In Mike Taylor gibt es zudem einen neuen Headcoach. Im …

… Hinspiel … stand noch Björn Harmsen an der Seitenlinie. Da revanchierten sich die SEAWOLVES mit einem 89:82-Erfolg, den TJ Crockett mit 22 Punkten entscheidend mit ermöglichte.

Meilensteine: DeAndre Lansdowne (Rostock) fehlen noch drei Dreier bis 250, sein Teamkollege Owen Klassen benötigt ein Double-Double, um mit Nate Fox (25 Double-Doubles, 10. Platz) gleichzuziehen.

Alte Bekannte: Jenas Chris Carter spielte von 2020 bis 2024 für Rostock (und stieg mit dem Club 2022 auf), Seewolf Sid-Marlon Theis war 2018/19 beim damaligen ProA-Team aus Jena angestellt.

Bewegte Bilder: Es war schon eine kleine Überraschung, als Liga-Neuling Jena im Achtelfinale des BBL Pokals in Rostock gewann. Wie das zustande kam? Das lässt sich hier nachschauen.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Viele Jahre lang stand er als Headcoach an der Seitenlinie von ratiopharm ulm, zuletzt verdingte er sich nach zwei Jahren in Hamburg als Trainer in Kanada. Nun ist Mike Taylor nach Deutschland zurückgekehrt, nachdem Science City Jena den richtigen Mann für den Saisonendspurt gesucht hatte. Taylor, dessen zweiter Sohn 2020 in Hamburg zur Welt kam, weiß natürlich: German Basketball is mad sexy!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Samstag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Heiko Schaffartzik.