Die BMA365 Bamberg Baskets gewinnen am 28. Spieltag der easyCredit BBL ihr Heimspiel gegen Science City Jena mit 81:75 und bleiben somit voll auf Kurs in Sachen Heimrecht in der ersten Playoff-Runde (18-10). Die Gäste (10-17) hingegen rangieren weiterhin auf Tabellenplatz 16 und haben drei Siege mehr auf dem Konto als Heidelberg, das aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz geführt wird. Bester Werfer des Nachmittags ist Jenas Lorenz Bank mit 18 Punkten.
Spielverlauf und Wendepunkt: Nach nicht einmal zwei Minuten musste Björn Harmsen sein Team zur Auszeit bitten, denn anfangs spielte nur der Pokalsieger aus Bamberg. Cobe Williams, EJ Onu und Richard Balint trafen, Ibi Watson legte direkt im Anschluss einen Dreier zur 12:0-Führung nach. Ein Dreier von Kristofer Krause brachte die Gäste dann aber aufs Scoreboard und auch direkt ins Spiel, denn bis zum Ende des ersten Viertels war man immerhin auf fünf Punkte dran (25:20). Jena blieb auch im zweiten Viertel hartnäckig und glich durch Keith Braxton sogar zum 39:39 aus, verpasste es aber, die Führung zu übernehmen.
Bamberg ging mit einem Vorsprung von fünf Punkten in die Pause (46:41) und verwaltete daraufhin den kleinen Vorsprung. Zunächst zog man etwas davon, Jena konterte und robbte sich wieder heran. Im Schlussviertel erzielte Bamberg seine ersten 15 Zähler allesamt per Dreier und hielt Jena so kontinuierlich auf Distanz, weshalb der Sieg am Ende auch nicht mehr groß in Gefahr kam.
Duell im Fokus: Demarcus Demonia (12. August 1999) und Joe Wieskamp (23. August 1999) sind nicht nur beide fast gleich alt, sondern auch ziemlich gut im Basketball: Demonia kommt im Schnitt auf 13,5 Punkte sowie 5,6 Rebounds und feierte den MVP-Titel im BBL Pokal, während Wieskamp 15,0 Zähler und 7,4 Bretter verbucht, 45 Spiele NBA-Erfahrung mitbringt und absoluter Schlüsselspieler im System von Björn Harmsen ist. Im direkten Duell hatte Jenas Forward mit 16 Punkten und sechs Rebounds knapp die Nase vorne gegenüber Demonia, der 14 Punkte und drei Rebounds im Boxscore stehen hatte.

Zahlen, bitte: Jena gewann zwar das Rebound-Duell mit 39:34, haderte aber mit einer Dreierquote von nur 25,8 Prozent. Diese betrug bei Bamberg zwar auch "nur" 30 Prozent, aber im Schlussviertel fanden die entscheidenden Würfe ihr Ziel.
Rekordverdächtig: Never change a winning team! Natürlich schickte Anton Gavel seine bewährte erste Fünf aus Cobe Williams, Richard Balint, Ibi Watson, Demarcus Demonia und EJ Onu beim Sprungball auf dem Court. Damit bauen die Oberfranken den seit vergangenen Donnerstag bestehenden Rekord weiter aus: In allen 28 Spielen (plus den Pokalspielen) standen dieselben Spieler in der Startformation. Das gab es in der BBL noch nie!
Alte Bekannte: Kristofer Krause, Zach Ensminger und Moritz Krimmer kennen sich aus gemeinsamen Ulmer Zeiten und begrüßten sich vor Tipoff herzlich auf dem Feld.
Die Deutschen: Bester Deutscher war aber ein anderer: Lorenz Bank! Der Flügelspieler stellte mit 18 Punkten sein persönlichen Career High in der BBL ein.
Wie gehts weiter: Bamberg reist am kommenden Wochenende nach Ulm. Jena spielt zuhause gegen Würzburg.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.


















