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Home/Newscenter/Auf Kurs Richtung Heimrecht: Bonn korrigiert Fehlstart und siegt gegen Tabellenletzten aus Braunschweig

NachberichteAuf Kurs Richtung Heimrecht: Bonn korrigiert Fehlstart und siegt gegen Tabellenletzten aus Braunschweig

12. April 2026
Die Telekom Baskets Bonn tun sich phasenweise schwer beim Gastspiel der Basketball Löwen Braunschweig. Vor 5.711 Fans im Telekom Dome setzen sich die Rheinländer schließlich mit 96:85 durch und festigen den dritten Tabellenplatz.

Die Telekom Baskets Bonn tun sich phasenweise schwer beim Gastspiel der Basketball Löwen Braunschweig. Vor 5.711 Fans im Telekom Dome setzen sich die Rheinländer schließlich mit 96:85 durch und festigen den dritten Tabellenplatz. Mindestens die Play-Ins sind ihnen unterdessen nicht mehr zu nehmen.

Spielverlauf und Wendepunkt: Platz drei gegen Platz 18 – oder: Telekom Baskets Bonn gegen Basketball Löwen Braunschweig. Über die Favoritenrolle musste vor dem Duell am Sonntagnachmittag nicht diskutiert werden.

Dennoch rieben sich die heimischen Anhänger zunächst die Augen, denn die Gäste präsentierten sich ein Viertel lang in starker Verfassung, während die Hausherren auf der Suche nach Rhythmus und Intensität waren. 20:30 – das hatten sich die Schützlinge von Trainer Marko Stankovic ganz sicher anders vorgestellt.

In der Folge reparierten die Telekom Baskets allerdings den zunächst entstandenen Eindruck und ergriffen nun ihrerseits entschlossen die Initiative. Das zweite (29:11) und dritte Viertel (27:21) gingen an die Bonner, die beim 74:50 ihre höchste Führung feierten. Die Versuche, die Angelegenheit noch einmal zu verknappen, waren auf Braunschweiger Seite aller Ehren wert, doch dichter als bis auf sieben Zähler (75:82, 36. Minute) kamen sie nicht mehr heran.

Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Was bedeutet das Ergebnis der Partie für den heißen Kampf im letzten Drittel der Hauptrunde? Nun, wenngleich bei unserem Tabellenrechner deutlich wird, dass noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, stehen zwei Dinge doch ziemlich sicher fest: Für Bonn riecht es nach Heimrecht in der ersten Playoffrunde (und die Postseason ist dem Team endgültig nicht mehr zu nehmen), für Braunschweig wird der Kampf um den Klassenverbleib eine immer schwierigere Mission.

Zahlen, bitte: Bonn erspielte sich ein Übergewicht bei den Rebounds (41:33), Assists (23:20) und der Ballsicherheit (6:14 Turnover). 37 Prozent Dreierquote lagen über dem Saisonschnitt.

Rekordverdächtig: Sind es bald nur noch drei? Drei Mannschaften, die seit 1996 durchgängig in der 1. Liga vertreten sind. Die Telekom Baskets stiegen in jenem Sommer in die Beletage auf und befinden sich seither in durchgängiger Gesellschaft von Berlin, Bamberg … und Braunschweig.

Jubel mit den Fans: Joel Aminu überzeugte gegen Braunschweig und darf mit seinen Bonnern auf das Playoff-Heimrecht in der ersten Runde hoffen. (Foto: Sebastian Bahr)

Spieler der Partie: Diese Entscheidung ist nicht ganz eindeutig zu fällen, denn zwei Akteure müssen hier zwingend erwähnt werden. Das ist einerseits Joel Aminu, der 25 Punkte erzielte, und andererseits Jeff Garrett, der mit 21 Punkten, sechs Rebounds und keinem Ballverlust ein gutes Gesamtpaket auflegte.

Award-Anwärter: MVP-Kandidat Grayson Murphy blieb gegen die Basketball Löwen komplett ohne Punkt, lieferte aber starke acht Assists.

Die Deutschen: Neben Aminu, dessen 25 Zähler eine Saisonbestleistung bedeuteten, überzeugten Melvin Jostmann mit acht Punkten und sieben Rebounds sowie Mike Kessens mit zehn Rebounds. Bei Braunschweig sammelte Joshua Obiesie sechs Zähler.

Am Rande der Bande: Bonn spielte ohne Jonathan Bähre und Tyler Birts, Braunschweig ohne Luka Scuka, Philipp Hartwig und Barra Njie.

Wie geht’s weiter: Braunschweig ist bereits am Dienstag wieder gefordert, wenn die Reise zu Science City Jena geht, während Bonn erst am Montag, 20. April, beim Tabellenzweiten ALBA BERLIN aufläuft.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.