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Home/Newscenter/123:97 gegen Trier: Vechta feiert Punkterekord und hält Kurs auf die Postseason

Nachberichte123:97 gegen Trier: Vechta feiert Punkterekord und hält Kurs auf die Postseason

11. April 2026

RASTA Vechta gewinnt am 29. Spieltag der easyCredit BBL mit 123:97 gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier, feiert somit den dritten Sieg in Serie und übertrifft nebenbei den eigenen Rekord für die meisten Punkte in einem Spiel dieser Saison. Durch Sieg Nummer 14 rangieren die Niedersachsen weiterhin auf Play-In-Kurs und haben aktuell zwei Erfolge mehr auf dem Konto als der erste Verfolger aus Chemnitz. Trier hat trotz der Niederlage weiterhin alle Trümpfe selbst in der Hand (16-13). Bester Werfer des Abends ist Jordan Roland mit 28 Punkten.

Spielverlauf und Wendepunkt: Vechta gegen Trier oder das scoringstärkste Team der Liga gegen das drittbeste. Viele Punkten waren also fast vorprogrammiert, und beide Mannschaften legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Vechta erwischte einen nahezu optimalen Start, traf hochprozentig aus allen Lagen und ging nach nicht einmal fünf gespielten Minuten erstmals zweistellig in Führung (17:6). Ein Dreier von Malik Parsons schraubte den Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels weiter in die Höhe, doch die Gäste aus Trier kamen von nun an immer besser ins Spiel. Angetrieben vom starken Jordan Roland, der sechs Zähler in Folge markierte, starteten die Moselstädter eine Aufholjagd und waren zur Halbzeitsirene, wo man sogar mit zwei Punkten in Front lag (57:55), wieder voll im Geschäft.

Bis kurz vor Ende des dritten Viertels konnte sich kein Team absetzen, ehe Vechta binnen der finalen 120 Sekunden einen 10:3-Lauf startete und das Momentum so auf seine Seite zog. Ein technisches Foul gegen Urald King tat sein Übriges dazu. Tommy Kuhse und Loyd Pandi eröffneten den Schlussabschnitt mit acht Punkten in Serie und sorgten somit früh im Schlussabschnitt für die Vorentscheidung. Die Hypothek des 15-Punkte-Defizits (81:96) war für die Gäste aus Trier am Ende zu hoch. Vechta scorte weiterhin fast nach Belieben und kam am Ende auf atemberaubende 123 Punkte.

Duell im Fokus: Im Hinspiel avancierten Triers Jordan Roland und Vechtas Alonzo Verge Jr. zu den Topscorern ihrer Teams, ein wortwörtlich heißes Duell war daher logischerweise auch im Rückspiel zu erwarten, kämpfen beide doch weiterhin um die Topscorer-Krone der Liga. Roland rangierte vor der Partie mit 18,4 Zählern pro Spiel knapp hinter Liga-Topscorer Chris Clemons (18,6 PPG) auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von Verge und dessen 18,3 Zählern auf dem dritten Platz. Im direkten Duell konnten beide überzeugen, wobei Roland die individuell besseren Zahlen zu Buche stehen hatte: 28 Punkte, vier Rebounds und drei Assists. Verge kam auf 17 Punkte und fünf Vorlagen.

Alonzo Verge (links) unterstrich seine gute Form aus den vergangenen Wochen. (Foto: Christian Becker / pfbecker.de)

Award-Anwärter: Generell muss man Jordan Roland und Alonzo Verge natürlich auch in der Diskussion um den besten Offensivspieler der Liga nennen, denn bei einer nahezu identischen Punkteausbeute sind auch die anderen Statistiken relevant: Roland trifft besser von Downtown (39,1 3P%) und der Linie (92,4 FT%) als Verge (34,7 3P%; 71,9 FT%), Vechtas Guard verteilt mehr Assists, verliert aber auch häufiger den Ball (6,4 APG, 4,1 TPG) als Roland (4,3 APG, 2,6 TPG). Wie man es dreht und wendet: Roland und Verge sind Schlüsselspieler ihrer Team. Und wer weiß, vielleicht fällt einer der beiden Namen auch in der MVP-Diskussion, wenn Aufsteiger Trier oder Vechta direkt in die Postseason einziehen.

Zahlen, bitte: Die 112 Zähler in der ersten Halbzeit (55:57) bedeuteten die (geteilte) punktereichste erste Halbzeit der Saison. Jena und Weißenfels kamen vor etwa drei Wochen ebenfalls auf 112 Punkte. Vom Alltime-Rekord (127 Punkte) waren Vechta und Trier aber dennoch ein gutes Stück entfernt.

Rekordverdächtig: Definitiv ein Saison-Rekord waren die 123 Vechtaer Punkte. Der bisherige Bestwert stammte ebenfalls von RASTA und lag bei 121 Zählern, erzielt im März gegen Ludwigsburg.

Alte Bekannte: Für Vechta-Coach Christian Held war es sicher ein besonderes Duell, weil er seinen ehemaligen Club empfing. Von 2016 bis 2020 arbeitete er in Trier, erst als Co-Trainer, dann als Headcoach. Und: Sein Vater Ralph Held ist noch immer als Sportlicher Leiter bei den Gladiators aktiv.

Am Rande der Bande: … saßen wie schon zuletzt Tibor Pleiß und Joschka Ferner, die aktuell bei Vechta ausfallen.

Wie gehts weiter: Vechta spielt am nächsten Wochenende auswärts bei den Veolia Towers Hamburg, Trier empfängt den Deutschen Meister aus München.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.