Drei Siege Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei noch drei zu absolvierenden Spielen: Science City Jena steht kurz vor dem Klassenerhalt, ein 102:94-Erfolg gegen die VET-CONCEPT Gladiators beendet die Negativserie von fünf Niederlagen in Folge. Beim ersten Sieg unter dem neuen Headcoach Mike Taylor ragt Joe Wieskamp mit 29 Punkten und zehn Rebounds heraus. Die Gladiators erleben im Gerangel um die Play-Ins durch ihre dritte Niederlage nacheinander einen Dämpfer.
Spielverlauf und Wendepunkt: Zwar verloren die Gäste im ersten Viertel siebenmal den Ball, kompensierten dies aber durch eine überragende Quote von 73,3 Prozent (11/15 FG) aus dem Feld. Die 30:28-Führung hatten die Gladiators vor allem ihren zweiten Garde zu verdanken. Die Hausherren wurden hingegen von ihrer Startformation getragen, von den acht Dreiern in der ersten Hälfte versenkte Jack Pagenkopf drei. Mit einer 50:48-Führung ging Jena in die Kabine.
Pagenkopf behielt seinen Rhythmus auch nach der Pause bei, zudem agierte Joe Wieskamp stark, sodass sich Jena im dritten Viertel auf zeitweise 14 Zähler Differenz absetzte. Wieskamp trug sein Team auch zu Beginn des vierten Durchgangs und markierte zehn der ersten 15 Jenaer Punkte. Näher als sieben Zähler ließ Jena die Gäste nicht mehr herankommen.

Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Durch den elften Saisonsieg macht Jena (11-20) einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt, wie auch unser Tabellenrechner zeigt. Ein Sieg reicht in den letzten drei Spielen schon, um die Klasse zu halten, Heidelberg und Braunschweig (jeweils 8-23) müssen schon alle Spiele gewinnen, um Jena noch in Gefahr zu bringen. Trier befindet sich als Tabellenneunter weiter mitten im Gerangel auf den Play-In-Plätzen, der Elfte Rostock hat nur eine Niederlage mehr auf dem Konto.
Zahlen, bitte: 22 Fastbreak-Punkte bei Jena, 19 Fastbreak-Punkte bei Trier – die Aufsteiger drückten mächtig aufs Tempo.
Meilensteine: Jenas Robin Christen absolvierte sein 200. Spiel in der Beletage.
Spieler der Partie: Bei Jena ragte Joe Wieskamp mit einem stattlichen Double-Double von 29 Punkten und zehn Rebounds heraus, der Power Forward erzielte dabei 13 Zähler im vierten Viertel.
Award-Anwärter: Triers Jordan Roland befindet sich nach 19 Punkten, sechs Rebounds und drei Assists weiter im Rennen um die Auszeichnung zum besten Offensivspieler der Liga, eine Quote von nur 42,1 Prozent aus dem Feld ist aber ein kleiner Makel.
Die Deutschen: In Triers Marten Linßen (14 PTS, 8/10 FT) und Jenas Lorenz Bank (11 PTS) punkteten zwei deutsche Spieler zweistellig.
Wie geht’s weiter: Die Trierer empfangen am kommenden Samstag Oldenburg, für Jena geht es am selben Tag nach Rostock. Mit einem Sieg kann der Aufsteiger an der Ostsee den Klassenerhalt feiern.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.




















