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Home/Newscenter/Sechster Pflichtspielsieg in Serie: Berlin stürzt Tabellenführer Weißenfels / Hermannsson markiert Double-Double

NachberichteSechster Pflichtspielsieg in Serie: Berlin stürzt Tabellenführer Weißenfels / Hermannsson markiert Double-Double

08. November 2025
ALBA BERLIN fügt dem SYNTAINICS MBC die zweite Saisonniederlage zu und stürzt den bisherigen Tabellenführer von der Spitze. Der 88:80-Erfolg bedeutet den 21. Heimsieg Berlins im 22. Heimspiel gegen die Wölfe, nach einem holprigen Saisonstart haben die Albatrosse ihre vergangenen sechs Pflichtspiele gewonnen. Martin Hermannsson erzielt mit 19 Punkten und zehn Assists ein Double-Double und trifft zwei entscheidende Dreier in der Crunchtime.

ALBA BERLIN fügt dem SYNTAINICS MBC die zweite Saisonniederlage zu und stürzt den bisherigen Tabellenführer von der Spitze. Der 88:80-Erfolg bedeutet den 21. Heimsieg Berlins im 22. Heimspiel gegen die Wölfe, nach einem holprigen Saisonstart haben die Albatrosse ihre vergangenen sechs Pflichtspiele gewonnen. Martin Hermannsson erzielt mit 19 Punkten und zehn Assists ein Double-Double und trifft zwei entscheidende Dreier in der Crunchtime.

Spielverlauf und Wendepunkt: Vier Fehlwürfe und drei Ballverluste nach gut drei Minuten, die Albatrosse starteten mit Luft nach oben, nach einem Weißenfelser 9:0-Lauf gerieten die Hausherren schnell ins Hintertreffen. Offensiv war zunächst auf den Dreier Verlass, nach einem 10:0-Lauf hatten die Berliner ausgeglichen. Dennoch gingen die Weißenfelser mit einer 45:40-Führung in die Kabine, weil sie sich treffsicherer präsentierten und in Jure Planinic ein Rebound-Monster hatten (7 REB nach 5:10 MIN).

Mit Beginn der zweite Hälfte übernahmen die Berliner die Kontrolle, beim 13:2-Start in den dritten Durchgang überzeugte vor allem J'Wan Roberts. Die Wölfe blieben vor dem Schlussabschnitt aber in Schlagdistanz (64:60). Dann übernahmen zwei Berliner Guards: Nach seiner Einwechslung erzielte Jack Kayil direkt sechs Berliner Punkte in Serie und setzte danach seine Mitspieler in Szene, Martin Hermannsson traf danach zwei Dreier nacheinander und sorgte zweieinhalb Minuten vor Spielende für die 87:73-Entscheidung.

Für Drei, für den Sieg: Martin Hermannsson traf zwei Crunchtime-Dreier. (Foto: Tilo-Wiedensohler)

Zahlen, bitte: 47:24 – die Berliner Reservisten um Justin Bean, Jack Kayil und J'Wan Roberts erzielten fast doppelt so viele Punkte wie die zweite Garde der Wölfe.

Meilensteine: Zwei Berliner knackten einen Meilenstein: Malte Delow steht nunmehr bei genau 500 Rebounds, Justin Bean durchbrach die Marke von 500 Zählern und steht bei 504 Punkten in seiner Bundesligakarriere.

Spieler der Partie: Martin Hermannsson traf nicht nur zwei Crunchtime-Dreier, sondern war bei Punkten (19), Assists (10) und dem Effektivitätswert (22) der beste Spieler auf dem Parkett.

Die Deutschen: Zuvor brachte Jack Kayil die Berliner in Schwung, mit 16 Punkten stellte der 19-jährige Combo-Guard einen persönlichen Karrierebestwert auf und kam zudem auf drei Rebounds und drei Assists. Bei den Wölfen streute Collin Welp von der Bank zwölf Zähler (5/6 FG), fünf Rebounds und drei Assists ein.

Wie geht’s weiter: Derby-Zeit für die Berliner: Nach dem Auswärtsspiel in der Champions League am Mittwoch bei CEZ Nymburk kommt es am darauffolgenden Montag zum Pokal-Viertelfinalduell mit Science City Jena, im Ligabetrieb geht es am 23. November mit einem Auswärtsspiel in Chemnitz weiter. Die Weißenfelser hatten den Einzug in die nächste Runde des BBL Pokals verpasst, im Ligabetrieb steht am 22. November ein Heimspiel gegen Heidelberg an.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.