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Home/Newscenter/Brisantes Nord-Duell: Bleibt Vechta mit Revanche bei den Towers auf Playoff-Kurs oder Hamburg an den Play-Ins dran?

VorberichteBrisantes Nord-Duell: Bleibt Vechta mit Revanche bei den Towers auf Playoff-Kurs oder Hamburg an den Play-Ins dran?

20. März 2025

Die besondere Brisanz: Die Ränge für die Postseason sind in einer extrem engen Tabelle weiter hart umkämpft, aber RASTA Vechta flirtet als Vierter schüchtern mit dem Heimvorteil in der ersten Runde und hat sich mit einer Bilanz von 14:9 Spielen drei Siege Vorsprung auf die Play-Ins erarbeitet. Die Veolia Towers Hamburg (mit 10:12 Siegen auf dem 13. Platz) dagegen wollen mindestens genau da hin, in die Play-Ins – und haben aktuell einen Sieg Rückstand auf die Plätze sieben bis zehn, auf denen vier punktgleiche Teams stehen (insgesamt stehen vor dem Spieltag sogar sechs Teams bis zum zwölften Platz bei 11:11). Die Hansestädter haben also in diesem Nord-Duell mehr Druck, den Hinrundensieg in Vechta zu wiederholen.

Status Quo: Beide Teams kassierten zuletzt eine Niederlage, die Towers mit 81:99 bei den EWE Baskets Oldenburg, bei der sie im letzten Viertel einen 0:23-Lauf kassierten. Vechta im Spitzenspiel zu Hause gegen ratiopharm ulm mit 73:84, wobei die beiden Forwards Brandon Randolph (22 Punkte) und Jayden Gardner (21) Topscorer der Partie waren.

Duell im Fokus: Vechtas 19 Jahre alter Center Johann Grünloh (2,12 Meter) möchte über die diesjährige Draft in die NBA, wo er sich jeden Abend im Frontcourt mit außergewöhnlichen Athleten würde messen müssen. Da sollte er schon mal üben – und in Hamburgs Big Man Kur Kuath (2,04 Meter) erwartet ihn da diesmal genau der Richtige. Der 26-Jährige (11,5 Punkte pro Spiel, 50 Prozent Feldwurfquote, 7,0 Rebounds, 1,7 Blocks) ist über die Saison gesehen der dritteffektivste Spieler der easyCredit Basketball Bundesliga. Er und Grünloh (8,1 Punkte, 67,1 Prozent Feldwurfquote, 5,5 Rebounds, 1,8 Blocks) schmettern die meisten Würfe zurück, haben beide bereits je sechs Blocks in einer BBL-Partie aufgelegt. Ein großer Unterschied der beiden Center ist die Range: Kuath hat in der Saison keinen einzigen Dreier genommen, Grünloh dagegen 20 seiner 53 Distanzwürfe verwandelt (37,7 Prozent). Könnte das eine Taktik des aktuell besten deutschen Nachwuchsspielers der Liga sein?

Das Hinspiel: Mitte Dezember gewannen die Towers in Vechta mit 79:69, wobei Brae Ivey satte 27 Punkte auflegte.

Award-Anwärter: Sollte Hamburg aber nicht mal die Play-Ins erreichen, wäre ungeachtet aller eindrucksvollen individuellen Statistiken vermutlich auch jede Argumentation für Ivey als wertvollstem Spieler der Liga brotlose Kunst. Im ausgeglichenen Kader Vechtas lässt sich auch kein eindeutiger Kandidat für die Auszeichnung benennen, aber Small Forward Randolph ist mit seinem vielseitigen Offensivspiel zumindest im Rennen um den Titel als bester Offensivspieler der Liga. Grünloh ist als bester Shotblocker ein logischer Kandidat für den besten Verteidiger. Und sollte RASTA wirklich Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde haben, hätte Martin Schiller auch Chancen, Trainer des Jahres zu werden.

Zahlen, bitte: Hamburg hat die zweitmeisten Turnover (15,5), Vechta die zweitwenigsten (12,3).

Die ewige Bilanz: Hamburg und Vechta sind sich in der easyCredit BBL erst sechsmal über den Weg gelaufen. Zurzeit führen die Hamburger mit 4:2 Siegen.

Meilenstein: Hamburgs Kenneth Ogbe fehlen noch drei Dreier bis zu seinem 150. Distanztreffer in der BBL. 

Kann Kur Kuath (Nr. 23) mit den Veolia Towers Hamburg die Hürde Vechta überspringen? (Foto: Christian Becker)

Am Rande der Bande: Jaizec Lottie wird aufgrund von Beschwerden am Knie aussetzen, ebenso wie Zsombor Maronka. Ein Fragezeichen steht bei den Gastgebern auch hinter dem Einsatz von Osaro Jürgen Rich.

Im Blick des Bundestrainers ... ist logischerweise Grünloh. Aber auch sein Teamkollege Joel Aminu könnte ein Kandidat werden.

Alte Bekannte: Towers-Forward Jordan Barnett lief 2020/21 für RASTA auf.

Der Nachwuchs im Fokus: Dyn und die easyCredit BBL rücken an diesem 25. Spieltag mit der Kampagne „Move Your Sport“ die Nachwuchsförderung in den Fokus. Die Liga unterstützt ihre BBL-Klubs mit den Mitteln aus der Kampagne bei Kinder- und Jugendprojekten, und Dyn wird in den Livesendungen des Spieltags ausgewählte Projekte vorstellen, die von der Prämie profitieren. Hier alle Details dazu!

Sonstiges: Stefan Koch geht in seiner aktuellen Kolumne auf das enge Rennen um die Postseason ein, beleuchtet die 13 Teams vom dritten bis zum 15. Platz und meint: Diese Tabelle ist Dynamit! Koch erklärt auch, welche Teams ein Verpassen der Playoffs besonders hart treffen würde. Hier geht es zur aktuellen Kolumne!

German Basketball is mad sexy: Der 36-jährige Jan Haller, Kapitän der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Männer, beendet nach mehr als 300 Länderspielen seine Karriere. Fünffacher Deutscher Meister, sechsfacher Pokalsieger und Gewinn der Champions League, dazu siebenmal bei EM, dreimal bei WM und viermal bei den Paralympics dabei gewesen, zuletzt in Paris die Bronzemedaille geholt (hier ein TAZ-Portrait über Haller). Sein neuer Job? Er ist ab sofort Bundestrainer! Damit ist auch bei den Rollis sicher: German Basketball bleibt … mad sexy!

Livestream: Die Partie wird von 19.45 Uhr an live bei Dyn übertragen. Kommentator vor Ort ist Arne Malsch. Dyn ist das Zuhause der Basketballfans. Der Sender strahlt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals sowie Spiele der Basketball Champions League, des FIBA Europe Cups und der amerikanischen Collegeliga NCAA aus. Das umfangreiche Basketball-Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sein werden. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.