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Nachberichte28:11 im Schlussviertel: Brose Bamberg beweist gegen Bonn den längeren Atem und führt mit 2-1

07. Februar 2017

28:11 im Schlussviertel: Brose Bamberg beweist gegen Bonn den längeren Atem und führt mit 2-1

Mit einem 14:2-Lauf beendete Brose Bamberg das dritte Viertelfinalspiel gegen die Telekom Baskets Bonn und feierte einen 76:63-Heimsieg. Damit führt der Deutsche Meister in der Serie mit 2-1 und ist nur noch einen Erfolg vom Halbfinaleinzug entfernt.

Stand: Brose Bamberg 2-1 Telekom Baskets Bonn

Spielverlauf und Wendepunkt: Ohne den verletzten Josh Mayo taten sich die Bonner in der Offensive zunächst schwer: Nach fünf Minuten lagen sie mit 2:9 zurück. Die Bamberger profitierten bei ihrer Offensive häufig von ihrem Zug zum Korb. Doch dank eines gut aufgelegten Julian Gamble und eines 7:0-Laufs waren die Bonner zur Viertelpause auf 17:18 dran.

Mitte des zweiten Spielabschnitts rissen die Bamberger langsam die Kontrolle der Partie an sich. Bonns Go-to-Guy Ryan Thompson hatte bereits drei Fouls auf dem Konto – und dennoch steckten die Bonner nicht auf. Dank eines Buzzerbeater-Dreiers von Nikos Zisis führten die Bamberger zur Halbzeit jedoch mit 36:29.

Holten sich die Hausherren kurz danach die erste zweistellige Führung, antworteten die Bonner daraufhin mit einem 9:0-Lauf. Nach einer DiLeo-Gamble-Co-Produktion gingen die Bonner gar das erste Mal in Führung. Dann drehte auch noch Ryan Thompson gegen seinen Ex-Club auf und erzielte während eines 11:0-Laufs neun Punkte.

Im Schlussviertel hielten die Bonner auch bis zur Vier-Minute-Marke mit – dann bewiesen aber die Bamberger den längeren Atem. Mit einem 8:0-Lauf drehten sie die Partie, Janis Strelnieks besorgte per Vier-Punkte-Spiel bei 91 Sekunden zu spielen den Dagger zum 71:61.

Duell im Fokus: Nikos Zisis, Fabien Causeur, Maodo Lo gegen T.J. DiLeo und Jamarr Sanders. Nach Mayos Verletzung rückte DiLeo in die Startformation – hatte nach 4:10 Minuten aber bereits zwei Fouls auf dem Konto. Dennoch absolvierte der Combo-Guard (8 PTS, 4 REB, 5 AST, 3 STL) eine sehr gute Partie, vor allem nach der Pause. Einzig Nikos Zisis (15 PTS, 5 AST) trumpfte unter den Point Guards noch mehr auf.

Zahlen, bitte: 28:11 – die Bonner taten sich im Schlussviertel und allen voran in der Crunchtime schwer. Die Bamberger bewiesen den längeren Atem dank der längeren Bank.

Die Spieler der Partie: Sehr ausgeglichen präsentierten sich die Bamberger; Akzente setzten vor allem die Guards Nikos Zisis und Lucca Staiger (13 PTS), der in der Startformation stand. Darius Miller (13 PTS, 6 REB, 4 AST, 2 STL) präsentierte sich vielseitig. Bei den Bonnern legten Ryan Thompson und Julian Gamble je 15 Zähler auf, Ken Horton (11 PTS, 12 REB) war mit einem Double-Double zur Stelle.  

Am Rande der Bande: Marathonmann Josh Mayo fehlte den Bonnern. Der Point Guard laboriert an einer Oberschenkelzerrung – bis zu seiner Verletzung im zweiten Spiel hatte Mayo in den Playoffs durchgespielt. Für Mayo rückte Jamarr Sanders in den Kader, der zuletzt am 17. April gespielt hatte.

Wie geht’s weiter: Mit einem Sieg am kommenden Dienstag in Bonn (Tip-Off: 20:30 Uhr) könnten die Bamberger ins Halbfinale einziehen.

Video: Highlights und Spielzusammenfassungen zu dieser und allen anderen Partien gibt es bei Telekom Basketball.

Bambergs Darius Miller erzielte im Schlussviertel acht Punkte (Foto: Daniel Löb).