Die ROSTOCK SEAWOLVES gewinnen das ersten Play-In-Spiel der easyCredit BBL mit 91:71 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg und halten somit die Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme am Leben. Am Donnerstag spielt das Team von Przemyslaw Frasunkiewicz in einem weiteren Do-or-die-Spiel um den achten Tabellenplatz und ein mögliches Duell mit dem FC Bayern Basketball. Für Ludwigsburg ist die Saison 2025/26 beendet. Bester Werfer des Abends ist D'Shawn Schwartz mit 24 Punkten.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die schweren Beine nach der langen Anreise an die Ostsee waren den Gästen aus Ludwigsburg nicht anzumerken. Von Beginn an merkte man die Intensität eines Do-or-die-Spiels auf beiden Seiten. Gute Aktionen wechselten sich mit der ein oder anderen Nervosität ab. Rostock legte, angetrieben vom befreit aufspielenden Duo D'Shawn Schwartz und Bent Leuchten, offensivstark los und ging zunächst in Führung (21:17). Die RIESEN hielten aber engagiert dagegen und gestalteten dank einer ausgewogenen Teamleistung das zweite Viertel ausgeglichen, sodass es beim Spielstand von 42:38 in die Kabine ging.
Nach Wiederbeginn zogen die SEAWOLVES merklich an, denn auch Rückkehrer TJ Crockett fand besser ins Spiel. Bei Ludwigsburg konterte immer wieder Routinier Yorman Polas Bartolo, sei es mit einem erfolgreichen Dreier oder einem Assist auf Jonas Wohlfarth-Bottermann. Gegen Ende des Viertels starteten die Hausherren dann aber einen vorentscheidenden 12:0-Lauf, den die Barockstädter nicht mehr kontern konnten. Das Defizit von 20 Zählern vor dem Schlussabschnitt konnte Ludwigsburg nicht mehr wett machen, und die Fans in Rostock feierten den Einzug in die zweite Play-In-Runde mit tosendem Applaus.
Duell im Fokus: In ausnahmslos jedem Saisonspiel in der Starting Five zu stehen, ist unbestritten eine Auszeichnung für beständige Leistungen und gleichzeitig ein Vertrauensbeweis durch den Headcoach. Bei den Ludwigsburgern gilt das für Stef Smith – der US-Amerikaner, der für durchschnittlich 16,1 Punkte, 4,3 Assists und 4,1 Rebounds verantwortlich zeichnet, hat großen Anteil daran, dass sich die RIESEN sich für die PlayIns qualifizieren konnten. Ihm gegenüber steht einer, für den dasselbe wie für Smith gilt: Erfolgt der Tipoff, steht er auf dem Parkett – DeAndre Lansdowne. Das direkte Duell ging an den Ludwigsburger, der mit zwölf Punkten Topscorer seines Teams war und zudem sieben Rebounds und sechs Assists auflegte. Lansdowne kam in 20 Minuten auf vier Zähler, starke sechs Rebounds und fünf Vorlagen.

Zahlen, bitte: Rostock netzte 42 Prozent seiner Dreier ein und leistete sich nur zwölf Ballverluste. Hier zog Ludwigsburg mit nur 30 Prozent bzw. 16 verlorenen Bällen deutlich den Kürzeren.
Spieler des Spiels: D'Shawn Schwartz war der Matchwinner für Rostock: Als Topscorer des Spiels kam er auf 24 Punkte.
Die Deutschen: Bester Deutscher war Bent Leuchten, der mit 13 Punkten sein Career-High einstellte. Zudem verteilte der Center drei Assists und holte sich sechs Rebounds. Für Ludwigsburg erzielte Brandon Tischler elf Punkte und acht Rebounds.
Am Rande der Bande: Bei Rostock fehlten wie schon zuletzt Oshane Drews, Robin Amaize und Andy van Vliet. Die Ludwigsburger spielten ohne Maxwell Dongmo Temoka.
Wie gehts weiter: Rostock wartet auf den Verlierer der zweiten Play-In-Partie zwischen Vechta und Trier, während die Spielzeit für die MHP RIESEN beendet ist.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.




















