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NachberichteUlm schlägt Ludwigsburg im Derby und bleibt dabei perfekt von der Freiwurflinie

06. März 2026
lar und holt den 13. Saisonsieg. Die Stärke der Gastgeber von der Freiwurflinie und etliche Ballverluste der Ludwigsburger sind entscheidend für den klaren Sieg der Uuulmer.

Vizemeister ratiopharm ulm ist die Nummer eins im Schwabenland: Mit 93:76 bezwingt er die MHP RIESEN Ludwigsburg klar und holt den 13. Saisonsieg. Die Stärke der Gastgeber von der Freiwurflinie und etliche Ballverluste der Ludwigsburger sind entscheidend für den klaren Sieg der Uuulmer.

Spielverlauf und Wendepunkt: Ludwigsburg startete entschlossen ins Spiel und lag nach vier Minuten und einem Dreier von Elijah Hughes mit 8:2 in Front. Ein weiterer Dreier von Stef Smith zum 14:6 für die Gäste weckte dann aber die Lebensgeister der Ulmer, die, nun wachgeküsst, einen 9:0-Run aufs Parkett legten (15:14, 8. Minute). Die Barockstädter überspielten zu diesem Zeitpunkt ein ums andere Mal die Pressverteidigung der Ulmer, die allerdings spätestens im zweiten Viertel endgültig auf Betriebstemperatur gekommen waren. Immer wieder gelangen den Gastgebern defensive Stopps, die in einigen Fastbreaks mündeten und Ulms Sportdirektor Thorsten Leibenath in der Halbzeit zu der Feststellung veranlassten, man habe sich im zweiten Viertel „in einen Rausch gespielt“.

In der zweiten Halbzeit machten die Hausherren da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten, verteidigten aggressiv und kamen so immer wieder zu leichten Punkten durch Fastbreaks. Nach einem weiteren Schnellangriff und einem Drei-Punkte-Spiel von Marc Smith zum 62:47 (26.) ahnten die Ludwigsburger wohl, dass es mit dem Comeback schwer werden würde. Ihre Stärke von der Dreierlinie, speziell in Person von Traveon Buchhanan (6/9 Dreier) und Hughes (3/8), nutze den RIESEN an diesem Abend nichts, weil sie sich insgesamt 24 Turnover leisteten und Ulm bärenstark von der Freiwurflinie war. Weitere Fastbreak-Punkte von Smith zum 83:67 sorgten drei Minuten vor der Schlusssirene für die Entscheidung.

Zahlen, bitte: 24 Freiwürfe bekamen die Ulmer zugesprochen - 24 verwandelten sie! Christian Sengfelder und Chris Ledlum trafen je sieben Freiwürfe.

Chris Ledlum (rechts) blieb von der Freiwurflinie perfekt. (Foto: Florian Achberger)

Duell im Fokus: Das Aufeinandertreffen der beiden Power Forwards Ledlum und Babacar Sane war ein bisweilen hitziges, aber eines mit einem klaren Sieger: Das Ulmer Kraftpaket kam auf 19 Punkte (7/7 Freiwürfe), drei Rebounds und zwei Assists, während Sane auf zehn Punkte und einen Rebound, aber auf keinen einzigen Freiwurf kam.

Spieler der Partie: Nationalspieler Christian Sengfelder agierte einmal mehr wie ein Schweizer Uhrwerk und wurde fast beiläufig zum effektivsten Ulmer: 24 Punkte in nur 19 Minuten Spielzeit, dazu ein Rebound, drei Assists und zwei Steals, die in einem Effektivitätswert von 25 mündeten, standen für den Power Forward am Ende zu Buche,

Die Deutschen: Neben Topscorer Sengfelder kam Nelson Weidemann bei Ulm auf sechs Punkte. Bei Ludwigsburg blieben Gavin Schilling (vier Punkte), Brandon Tischler (drei) und Jonas Wohlfarth-Bottermann (null) unauffällig.

Am Rande der Bande: Yorman Polas Bartolo musste aufseiten der Ludwigsburger angeschlagen passen.

Wie geht’s weiter: Ulm erwartet kommenden Samstag zum nächsten Heimspiel Science City Jena. Die Ludwigsburger RIESEN erwarten am Sonntag die Veolia Towers aus Hamburg zum Heimspiel.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.