Die MLP Academics Heidelberg verpassen gegen die ROSTOCK SEAWOLVES eine Chance, um im Kampf um den Klassenverbleib ein Zeichen zu setzen. Während die Starter der Gastgeber sich nahezu einen Komplettausfall leisten, glänzen die Hanseaten als Kollektiv und stärken mit dem 101:70 ihre Position im Rennen um die Vergabe der Postseason-Tickets.
Kampf um die besten Positionen: Was bedeutet das Ergebnis mit Blick aufs letzte Viertel der Hauptrunde? Wie stehen die Playoff-Chancen der Hanseaten, und was geht für Heidelberg im Kampf um den Klassenverbleib? Unser Tabellenrechner bietet einen schönen Überblick darüber, was für wen noch geht.
Spielverlauf und Wendepunkt: Im Kampf um den Klassenverbleib suchten die Hausherren von Beginn an die Flucht nach vorn. Rostock nahm das Tempo bereitwillig an, ließ den Ball allerdings besser durch die eigenen Reihen laufen und kam so zu vielen freien Abschlüssen (22:32, 10. Minute). Während sich die Hanseaten auf Starter TJ Crockett - der vor der Pause bereits 13 Zähler auf dem Konto hatte - verlassen konnten, stockte die Heidelberger Offensive vor dem Gang in die Kabine nahezu vollständig. Angeführt von dem von der Bank kommenden Samuell Williamson brachte die Bank der Akademiker insgesamt 21 Punkte auf die Anzeigetafel, während die Anfangsformation blass blieb (30:54, 20. Minute).
Nach dem Seitenwechsel löste sich der Heidelberger Knoten zwar ein wenig, die Akademiker fanden jedoch weiterhin kein Mittel gegen die wohlgeölte Offensivmaschinerie der Gäste, bei denen Andy van Vliet seine Vorteile am Brett gnadenlos ausspielte (47:76, 30. Minute). Auf den letzten Metern nutzten sowohl Carlo Finetti als auch Przemyslaw Frasunkiewicz die frühe Entscheidung, um den eigenen Leistungsträgern eine Pause zu gönnen und die Minuten möglichst großzügig zu verteilen.

Duell im Fokus: Sie kamen beide von der Bank und machten gleich ihren Einfluss geltend. Der auf Heidelberger Seite nachverpflichtete Samuell Williamson machte mit zwölf Zählern, drei Rebounds und Steals als auch zwei Assists eine seiner besten Partien - und gehörte gerade in der ersten Hälfte zu den wenigen Lichtblicken der Gastgeber. Bei Rostock verlebte der ebenfalls von der Bank kommende D’Shawn Schwartz einen für seine Verhältnisse ruhigen Nachmittag, bewies mit sieben Punkten, vier Rebounds, drei Assists und zwei Steals allerdings einmal mehr seine Variabilität.
Zahlen, bitte: 39 … Punkte kamen bei Heidelberg von den Bankspielern, was satten 55,7 Prozent des gesamten Academics-Outputs entsprach.
Spieler der Partie: Mit 21:32 Minuten auf dem Feld verlebte TJ Crockett einen verhältnismäßig kurzen Arbeitstag. In dieser Zeit kam der Guard allerdings auf 25 Punkte, traf fünf seiner neun Dreierversuche (55,6 Prozent) und blieb auch an der Linie traumwandlerisch sicher (6/7, 85,7 Prozent).
Die Deutschen: Bei Heidelberg kam Marcel Kessen auf 13 Punkte und sechs Rebounds.
Am Rande der Bande: … saßen 3.529 Zuschauer.
So geht’s weiter: Die MLP Academic Heidelberg reisen am Sonntag, den 12.04.2026, zu den SKYLINERS nach Frankfurt - der Tipoff ist auf 15:00 Uhr angesetzt. Die ROSTOCK SEAWOLVES müssen am darauffolgenden Montag, den 13.04.2026, auswärts bei den EWE Baskets Oldenburg ran (Spielbeginn: 20:00 Uhr).
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.


















