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Home/Newscenter/Publikumsliebling bleibt, Trier siegt: Perfekter Nachmittag für die Gladiators gegen Ludwigsburg

NachberichtePublikumsliebling bleibt, Trier siegt: Perfekter Nachmittag für die Gladiators gegen Ludwigsburg

06. April 2026
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier können im Kampf um die Playoffs weritere wichtige Punkte verbuchen und schlaghen die MHP RIESEN Ludwigsburg deutlich mit 92:76. Vor der Partie hatte der Klub die Vertragsverlängerung von Topscorer Jordan Roland bekannt gegeben.

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier können im Kampf um die Playoffs weitere wichtige Punkte verbuchen und schlagen die MHP RIESEN Ludwigsburg deutlich mit 92:76. Vor der Partie hatte der Klub die Vertragsverlängerung von Topscorer Jordan Roland bekannt gegeben.

Spielverlauf und Wendepunkt: Seit ihrem überzeugenden Heimsieg gegen Würzburg sind die Trierer zu ihrem zuvor so erfolgreichen Run-and-Gun-Stil zurückgekehrt. Zu spüren bekamen das die Ludwigsburger, die nur in der Anfangsphase Schritt halten konnten (14:12, 6. Minute). Die Trierer, allen voran Clay Guillozet - der acht der ersten 16 Trierer Punkte erzielte -, waren sichtlich in Spiellaune. Angetrieben von einer ausverkauften SWT-Arena, wo die Fans die vor Spielbeginn verbreiteten guten Nachrichten feierten (siehe Spieler der Partie), setzten sich die Gastgeber über 20:12 (7.) bis auf 32:14 zur Viertelpause ab. Als dann Maik Zirbes einen Dreier zum 39:18 (14.) verwandelte (seinem ersten seit dem 3. Februar 2024 in der ProA gegen Jena), glich die Trierer Arena einem Tollhaus. Mit elf Punkten war der Veteran auch bester Korbjäger der Hausherren in der ersten Hälfte. Die Ludwigsburger verzettelten sich ein ums andere Mal in Einzelaktionen und konnten auch die Fastbreaks der Trierer kaum unterbinden. Zur Halbzeit hatten die Gladiators ihren Vorsprung wieder auf 53:30 geschraubt.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Moselstädter da anknüpfen zu wollen, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten, denn George King traf einen Dreier zum 59:34 (22.). Ludwigsburg wäre aber nicht Ludwigsburg, wenn es nicht bis zur letzten Sekunde kämpfen würde. Angeführt von den „jungen Wilden“ Lenny Anigbata (21 Jahre, acht Punkte) und Julius Baumer (19, sieben) kämpften sich die Gäste Punkt um Punkt heran und gewannen den dritten Abschnitt mit 19:14. Trotzdem: Trier lag vor dem Schlussviertel immer noch komfortabel mit 67:49 in Front.

Vier schnelle Punkte von Marten Linßen und Marco Hollersbacher zum 71:49 forcierten die schnelle Auszeit von RIESEN-Coach Mikko Rippinen (31.), doch schon zu diesem Zeitpunkt ließ sich schon erahnen, dass sich die Gastgeber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen würden. Stef Smith, der eine unauffällige Partie für die Schwaben, hatte, traf einen Dreier zum 74:57 (33.), viel näher sollten die Gäste aber nicht mehr kommen. Positiv zu erwähnen ist das eingestellte Career High von Julius Baumer (zehn Punkte), doch auch er konnte den deutlichen 92:76-Sieg der Trierer nicht verhindern. Für die Moselstädter war es der zweite Sieg in Folge, für Ludwigsburg die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen in Serie.

Maik Zirbes (Mitte) kratzte gegen Ludwigsburg an seinem 15 Jahre alten Career-High. (Fotos: Eibner-Pressefoto/Alexander Neis)

Duell im Fokus: Trier nutzte die krankheitsbedingte Abwesenheit von Ludwigsburgs Big Man Keeshawn Kellman gnadenlos aus: Die lange Garde aus Maik Zirbes (18 Punkte / fünf Rebounds), Marten Linßen (15/6) und Marco Hollersbacher (14/5) konnte unter den Körben schalten und walten, wie sie wollte, da hatten Jonas Wohlfahrt-Bottermann (2/4), Dongmo Temoka (null Punkte in knapp 21 Minuten) & Co. wenig entgegenzusetzen.

Zahlen, bitte: Deswegen dominierte Trier auch unter beiden Brettern, wie das Reboundverhältnis von 45:32 beweist.

Rekordverdächtig: Maik Zirbes kratzte mit 18 Punkten an seinem Career-High, aufgestellt 2011 - damals als junger Spieler ebenfalls für seine Heimatstadt Trier. Deswegen ist der 35-Jährige Veteran auch zu Recht der …

Spieler der Partie, dicht gefolgt vom effektivsten Trierer Marten Linßen (Effektivität 23). Für die Trierer Fans war allerdings Publikumsliebling Jordan Roland der Spieler der Partie: Die „Schleuder von der Mosel“ verlängerte seinen Vertrag gleich um zwei Jahre.

Die Deutschen: Bei Ludwigsburg waren Baumer (zehn Punkte) und Anigbata (neun) die Lichtblicke, Brandon Tischler kam auf drei Zähler.

Am Rande der Bande: … saß, nachdem Steven Ashworth gegen Ludwigsburg sein Comeback geben konnte, bei den Trierern nur noch Nolan Adekunle, der jedoch auch bald wieder auf das Parkett zurückkehren soll. Bei Ludwigsburg fehlte der erkrankte Keeshawn Kellman.

Das erste und wichtigste Saisonziel hatten die Trierer derweil schon bereits vor dem Tip-off erreicht: Nach den ersten Spielen über die Osterfeiertage stand am Sonntagabend laut Tabellenrechner bereits fest, dass der Aufsteiger auch rechnerisch nicht mehr absteigen kann.

Alte Bekannte: Zwei ehemalige Ludwigsburger stehen im vierköpfigen Trainerteam der Trierer: Philipp Staiger und Toni Orlovic. Letzterer wechselte erst im Februar zu den VET-CONCEPT Gladiators und traf damit erstmals auf seine ehemaligen Kollegen.

Sonstiges: Neben dem sportlichen Geschehen stand am Ostermontag das Thema „Inklusion“ im Mittelpunkt: Unter dem Motto „Starting 5 für mehr Miteinander“ sind zahlreiche Aktionen durch die Nestwärme Deutschland, die TACT Trier und die Doneck Dolphins Trier durchgeführt worden. Die VET-CONCEPT Gladiators Trier wollen damit gemeinsam mit ihren Partnern ein wichtiges Zeichen für Vielfalt, Gemeinschaft und Inklusion setzen.

Auch hinter den Kulissen gibt es Neuigkeiten in Trier: Mit dem Bundesligaaufstieg, der ProA-Meisterschaft und der ersten BBL-Saison nach zehn Jahren Abstinenz wurde an der Mosel der Grundstein für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Club und Hauptsponsor VET-CONCEPT gelegt. Diese erfolgt nun durch die Übernahme durch VET-CONCEPT als Mehrheitsgesellschafter der Trierer Ballsportbewegung GmbH, das lizenzführende Unternehmen hinter den Gladiatoren. Das Präsidium um die bisherigen Hauptgesellschafter Achim Schmitz und Christian Rech bleibt für mindestens fünf weitere Jahre bestehen. Die Übernahme der Gesellschaftsanteile durch VET-CONCEPT erfolgte zum 01. April 2026. Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung.

Wie geht’s weiter: Die Gladiators reisen am Samstag zu RASTA Vechta, Ludwigsburg erwartet ebenfalls am Samstag den Tabellenzweiten ALBA BERLIN.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.