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Home/Newscenter/Duell der Bayern-Bezwinger: Wölfe und Towers jagen ohne Abstiegsangst den Play-Ins nach

VorberichteDuell der Bayern-Bezwinger: Wölfe und Towers jagen ohne Abstiegsangst den Play-Ins nach

08. April 2026

Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Abstiegsangst ist in Weißenfels wie in Hamburg mittlerweile kaum noch ein Thema – auch wenn der Tabellenrechner immer noch mahnt, dass der SYNTAINICS MBC (11:17-Siege) und die Veolia Towers (12-15) im schlimmsten Fall noch absteigen können. Aber dafür müsste an Elbe und Saale schon alles schieflaufen. Die Towers können am Freitag mit einem Sieg in Weißenfels den Klassenerhalt auch rechnerisch endgültig sicherstellen, wenn nach einem Hamburger Sieg zwei Tage später am Sonntag Heidelberg und Braunschweig ihre Spiele verlieren. Entsprechend können sich die Hanseaten auch noch größere Hoffnungen als die Wölfe auf das Erreichen der Play-Ins machen.

Die besondere Brisanz: Sowohl die Towers als auch die Wölfe können am Freitag mit breiter Brust ins Spiel gehen, haben sie doch gerade den Titelverteidiger und Tabellenführer München bezwungen. Wie könnte man besser beweisen, dass man in die erste Liga gehört, als die Hamburger das mit ihrem 96:81 und die Weißenfelser mit ihrem 91:79 gegen die Bayern getan haben? Mit einem Heimsieg können die Wölfe nach Siegen mit Hamburg gleichziehen. Eine Heimniederlage würde den an der Saale noch zarten Hoffnungen auf das Erreichen der Play-Ins hingegen einen herben Dämpfer verpassen.

Status quo: Beide Teams haben in den letzten Wochen nicht nur gegen die Bayern bewiesen, dass sie gut drauf sind, und haben vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen. Die Wölfe haben dabei neben Jena keine geringeren als Vechta und Berlin in die Knie gezwungen (einzige Niederlage in Ulm). Die Towers haben Oldenburg, Trier und Frankfurt abblitzen lassen (einzige Niederlage in Jena). In seiner aktuellen Kolumne bescheinigt Stefan Koch den Hamburgern, am besten nachverpflichtet zu haben.

Charles Callison (mit Ball, Szene aus dem Hinspiel) muss sich am Freitag Hamburger Widerstand erwehren. (Foto: Dennis Fischer)

Duell im Fokus: Die Bayern-Bezwinger konnten sich bei ihren gefeierten Siegen gegen den Tabellenführer jeweils auf einen über sich hinauswachsenden Spieler stützen. Charles Callison lief gegen Meister als Spieltags-MVP gegen die Bayern mit 29 Punkten (5/10 Dreier) heiß. LJ Thorpe, der Spieltags-MVP der beiden vorherigen Spieltage, legte 24 Punkte mit 4/6 Dreiern und sechs Assists gegen die Bayern auf. Wenn die heißen US-Point Guards am Freitag beide an ihre jüngsten Leistungen anknüpfen, wird dieses Duell ein Highlight des Spieltags.

Zahlen, bitte: Die Wurfquoten des SYNTAINICS MBC (46,3 Prozent) und der Veolia Towers (46,5 Prozent) sind nahezu identisch, wobei die Hamburger ihre Zweier mit 55,5 Prozent um 0,6 Prozentpunkte besser treffen als die Wölfe, die wiederum ihre Dreier mit 35,6 Prozent um 1,8 Prozentpunkte präziser ins Ziel bringen. An der Freiwurflinie sind beide mit 72,9 bzw. 73,0 Prozent wieder nahezu gleichauf.

Das Hinspiel: Der 93:85-Sieg des SYNTAINICS MBC am ersten Spieltag legte die Grundlage für die Serien, die in den ersten Wochen der Saison das Gesicht beider Clubs prägten. Für die Wölfe war es der erste von fünf Siegen in Folge und für die Towers die erste von acht Niederlagen in Serie. Collin Welp stellte für die Wölfe gleich zum Liga-Auftakt mit 23 Punkten und acht Rebounds seine bis heute nie wieder erreichten Saisonbestwerte auf. Aus dem damaligen Hamburger Team sind gleich vier Akteure (Carlos Stewart, JP Tokoto, Justin Edler-Davis und Eric Reed) heute nicht mehr dabei.

Die ewige Bilanz: Beide Clubs standen sich seit dem Hamburger Aufstieg 2019 zwölfmal gegenüber. Sieben Hamburger und fünf Weißenfelser Siege hatten dabei gemeinsam, dass der jeweilige Gastgeber nur sechsmal auch der Sieger war. Der SYNTAINICS MBC steht bei einer Heimbilanz von 2:3-Siegen und Hamburg bei 4:3-Siegen.

Alte Bekannte: Benedikt Turudic spielte von 2016 bis 2020 für die Wölfe (die erste Saison in der ProA) und half im Januar 2021 in Weißenfels für sechs Wochen noch einmal aus.

Am Rande der Bande: Martin Breunig trug in den vergangenen drei Saisons das Wölfe-Trikot und kehrt wegen einer Verletzung leider nur als Zaungast in die Stadthalle zurück, wo er in der vergangenen Saison als Pokalheld gefeiert wurde. Bei den Wölfen stehen unterdessen die zuletzt noch verletzt fehlenden Marcus Foster und RJ Gunn wieder zur Verfügung.

Meilensteine: Charles Callison fehlen noch sechs Steals bis 150. Niklas Wimberg fehlen noch fünf Rebounds bis 750 und Kenny Ogbe noch drei Punkte bis 1.500.

Dyn Move Your Sport: Dyn und die easyCredit BBL stellen bereits zum dritten Mal einen Spieltag ganz in das Zeichen von Dyn Move Your Sport. Nach dem Blick auf das Förderkonzept der Liga im November 2025 richten Dyn, die Liga und die Klubstandorte am 29. Spieltag den Blick auf die vielversprechendsten deutschen Basketballtalente – um welche Spieler es geht sowie alle weiteren Details gibt es hier.

Sonstiges: Hamburgs Kooperationspartner SC Rist Wedel überlegt, aus finanziellen Gründen aus der ProB zurückzuziehen, wie das Hamburger Abendblatt hier schreibt. Bei der Talentschmiede sind Welt- und Europameister Justus Hollatz und Nationalspieler wie Louis Olinde und Ismet Akpinar ihre ersten Schritte im Profisport gegangen.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Nicht nur in Berlin, sondern auch in Hamburg laufen Planungen für einen neuen Basketball-Tempel. Mit Hilfe der Stadt wurde bereits ein Grundstück für den „Elbdome“ im Stadtteil Rothenburgsort gefunden. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts haben sich bereits mehrere interessierte Investoren gemeldet. Es spricht sich offenbar weiter herum: German Basketball is mad sexy!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Freitag ab 19:45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Patrick Fritzsche.