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Home/Newscenter/Das Pokalwochenende im Visier: Bamberg will zum dritten Mal in Folge zum TOP FOUR, Heidelberg das erste Mal überhaupt

VorberichteDas Pokalwochenende im Visier: Bamberg will zum dritten Mal in Folge zum TOP FOUR, Heidelberg das erste Mal überhaupt

11. November 2025
Die einen wollen im zweiten Jahr in Serie in das TOP FOUR, die anderen zum ersten Mal überhaupt in ihrer Vereinsgeschichte. In der vergangenen Saison erreichten die BMA365 Bamberg Baskets sogar das Pokalendspiel, wo sie sich aber dem Gastgeber SYNTAINICS MBC geschlagen geben mussten. Nun ist die Truppe von Anton Gavel einen Sieg von der erneuten Teilnahme entfernt. Die MLP Academics Heidelberg haben es bislang noch nicht in ein TOP FOUR geschafft, in einem Pokal-Halbfinale stand der Club zuletzt in der Saison 1977/78. Während die Bamberger auch im Ligabetrieb (Zehnter mit einer Bilanz von 3-3) im Soll sind, ist der Pokal-Wettbewerb für die Heidelberger momentan ein Hoffnungsschimmer. Denn sowohl in der Liga (1-6) als auch in der Champions League (1-3) haben sie jeweils erst ein Spiel gewonnen.

Die besondere Brisanz: Die einen wollen im dritten Jahr in Serie in das TOP FOUR, die anderen zum ersten Mal überhaupt in ihrer Vereinsgeschichte. In der vergangenen Saison erreichten die BMA365 Bamberg Baskets sogar das Pokalendspiel, wo sie sich aber dem Gastgeber SYNTAINICS MBC geschlagen geben mussten (2024 schieden die Franken im Halbfinale gegen München aus). Nun ist die Truppe von Anton Gavel einen Sieg von der erneuten Teilnahme entfernt. Die MLP Academics Heidelberg haben es bislang noch nicht in ein TOP FOUR geschafft, in einem Pokal-Halbfinale stand der Club zuletzt in der Saison 1977/78. Während die Bamberger auch im Ligabetrieb (Zehnter mit einer Bilanz von 3-3) im Soll sind, ist der Pokal-Wettbewerb für die Heidelberger momentan ein Hoffnungsschimmer. Denn sowohl in der Liga (1-6) als auch in der Champions League (1-3) haben sie jeweils erst ein Spiel gewonnen.

Status Quo: Beide Teams verloren ihre Generalprobe für das Pokal-Duell, beide mussten eine Crunchtime-Niederlage einstecken. Die Bamberger zogen zu Hause gegen die SKYLINERS mit 77:80 den Kürzeren, die Heidelberger ebenfalls zu Hause mit 76:80 gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Beide Teams bewiesen aber Comeback-Qualitäten: Die Heidelberger kämpften sich von einem 15-Punkte-Rückstand aus der ersten Hälfte zurück, die Bamberger lagen gegen Frankfurt schon mit 18 Zählern Differenz zurück. Davor hatten die Bamberger aber drei Pflichtspiele in Serie gewonnen, während die Heidelberger ihre vergangenen drei Pflichtspiele verloren haben.

Der Weg ins Viertelfinale: Die Heidelberger stiegen als letztjähriges Playoff-Team im Pokal-Achtelfinale ein und setzten sich dort mit 82:73 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg durch. Angeführt wurden die Academics von DJ Horne (23 PTS, 4 REB, 5 AST), der aktuell aber verletzt ist. Die Bamberger revanchierten sich im Achtelfinale für das angesprochene Pokalendspiel der vergangenen Saison und dominierten die Weißenfelser mit 105:78, in der ersten Runde hatten die Oberfranken die Veolia Towers Hamburg mit 94:89 ausgeschaltet – beide Pokalerfolge gelangen auf fremdem Parkett. Cobe Williams (25 PTS gegen Hamburg, 22 PTS gegen Weißenfels) war in beiden Partien der Topscorer.

Duell im Fokus: Cobe gegen Michael? Man könnte meinen, wir befinden uns in einer hart ausgetragenen GOAT-Diskussion. Anders als im NBA-Kosmos geht in der Beletage der Zuschlag in dieser Saison an Cobe. Bambergs Cobe Williams (16,3 PPG, 51,5 FG%, 44,4 3P%, 85,7 FT%) legt im Ligabetrieb mehr Punkte auf als Heidelbergs Michael Weathers (13,3 PPG, 47,8 FG%, 30,8 3P%, 79,2 FT%), weist die besseren Quoten auf und überzeugte auch im BBL Pokal bislang mehr. Der bessere Allrounder ist aber Weathers, was der Heidelberger Flummi bei der Niederlage gegen Trier mit fünf Rebounds, fünf Assists, vier Steals und ganzen sechs Blocks unterstrich. Sowohl Weathers (20 PTS) als auch Williams (26 PTS) waren bei den jüngsten Liganiederlagen die teaminternen Topscorer. Knüpfen die beiden Guards daran auch im Pokal-Viertelfinale an?

Cobe Williams und seine Bamberger wollen ins TOP FOUR. (Foto: Andreas Bez)

Zahlen, bitte: Im Ligabetrieb weisen die Bamberger die beste Wurfquote aus dem Feld auf (48,2 FG%), gleichzeitig gestatten sie ihren Gegnern die schwächste (43,0 FG%), auf dem dritten Platz rangiert die Heidelberger Defensive (43,5 FG%). Eine weitere Statistik, die die gute Bamberger Offensive unterstreicht: 11,7 Ballverluste pro Partie sind der zweitbeste Wert. Aber Vorsicht: Kein Team forciert mehr Ballverluste beim Gegner als Heidelberg (17,0 TPG).

Die ewige Bilanz: Seit der Saison 1970/71 gab es 29 Duelle, von denen Bamberg 15, Heidelberg 14 für sich entschieden hat. Seit dem Heidelberger Aufstieg 2021 haben die Bamberger sechs der acht Aufeinandertreffen gewonnen. Im Pokal-Wettbewerb trafen beide Teams bisher zweimal aufeinander: In der Saison 1983/84 setzte sich Bamberg im Achtelfinale durch, in der Saison 1976/77 Heidelberg ebenfalls im Achtelfinale.

Rekordverdächtig: Sechs der acht Viertelfinalisten haben zusammen 27-mal den Pokal gewonnen – das ist fast die Hälfte der bisher 59 ausgespielten Pokalwettbewerbe. Bamberg gewann den Pokal sechsmal (1992, 2010, 2011, 2012, 2017, 2019), Heidelberg zweimal (1977, 1978).

Am Rande der Bande: Bei Heidelberg fehlen derzeit verletzt DJ Horne und Paul Zipser. Bei Bamberg ist in dieser Saison Moritz Krimmer noch nicht zum Einsatz gekommen.

Alte Bekannte: Nicht nur auf, sondern auch neben dem Parkett kennt man sich: Heidelbergs Headcoach Danny Jansson und Bambergs Cheftrainer Anton Gavel haben beide nicht nur in Ulm gearbeitet, Gavel hatte in Ulm Jansson beerbt: Der Finne war bis zur Saison 2018/19 Cheftrainer des Ulmer Nachwuchsteams in der ProB gewesen; als Jansson daraufhin zum Assistant Coach bei den Profis aufstieg, übernahm Gavel 2019/20 als Cheftrainer der Orange Academy. Zur Spielerseite: Heidelbergs Mateo Seric spielte drei Jahre lang in Bamberg (2018-2021). Seric und Teamkollege Erol Ersek kennen Bambergs Daniel Keppeler aus gemeinsamen Tübinger Zeiten, wo sie drei Jahre zusammenspielten und 2023 den Aufstieg in die Beletage feierten. Heidelbergs Marcel Keßen und Bambergs Adrian Petkovic waren 2020/21 Teamkollegen in Bremerhaven.

Wie es im Pokal weitergeht: Die Auslosung für das Halbfinale beim TOP FOUR (21./22. Februar) findet im Anschluss an das letzte Viertelfinale zwischen Berlin und Jena am Montag in der Berliner Uber Arena statt und wird live von Dyn übertragen.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Mit der dritten Pokal-Halbfinalteilnahme in Serie würde der Basketball in Bamberg sicherlich belebt, ja, vielleicht auch wieder sexy werden. Für ein Team ist das Erreichen eines Halbfinals mittlerweile einfach Standard: Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat bei allen vier großen Turnieren seit 2022 das Halbfinale erreicht, mit EM-Bronze 2022, WM-Gold 2023 und EM-Gold 2025 hat sie damit deutschen Basketball ganz sich wieder sexy gemacht.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Donnerstag ab 19.45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Max Wittmann. Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen Collegeliga NCAA und der ING 3x3 Tour aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.