Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier meldet sich nach der Länderspielpause erfolgreich zurück. Beim 86:80 bei den MHP RIESEN Ludwigsburg avanciert Jordan Roland mit 22 Punkten zum Topscorer. 4.000 Zuschauer erleben einen spannenden Abend.
Spielverlauf und Wendepunkt: Am 9. Spieltag trafen sich die MHP RIESEN Ludwigsburg und die VET-CONCEPT Gladiators Trier zum Duell der Höhenflieger. Wer würde auf Kurs Richtung Playoffplatz bleiben?
Die Mannschaften boten sich in einer umkämpften Partie eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Nach dem ersten Viertel hatten die Gastgeber knapp die Nase vorn (23:20), zur Halbzeit lagen die Gäste in Front (47:44). Nach 30 Minuten war die Sache schließlich ausgeglichen (59:59), und dem Trend des engen Spielverlaufs folgend blieb die Angelegenheit bis zum Schluss packend, 13 Führungswechsel inklusive. Dank guter Nerven von der Freiwurflinie von Clay Guillozet, der vier Würfe verwandelte, setzten sich die Trierer schließlich durch und feierten im neunten Saisonspiel den siebten Sieg. Für mindestens einen Abend darf sich der Neuling über die Tabellenspitze freuen.
Duell im Fokus: Beim Aufeinandertreffen der Ludwigsburger und der Trierer war viel von den Guards erwartet worden. Diese kamen beiderseits zwar sehr ordentlich zur Geltung, aber auch die Big Men hatten einiges zu bieten. Während bei den RIESEN Keeshawn Kellman in nur 8:48 Minuten elf Punkte auflegte, vermochte bei den Gästen Marten Linßen mit zwölf Zählern zu überzeugen.
Zahlen, bitte: Mit 42:36 gewannen die RIESEN das Reboundduell und erspielten sich neun Feldwurfversuche mehr als Trier (70:61) – allerdings trafen die Schützlinge von Mikko Riipinen nur 40 Prozent ihrer Würfe, die Mannschaft von Jacques Schneider war mit 48 Prozent effizienter.
Meilensteine: Jonas Wohlfarth-Bottermann (Ludwigsburg) absolvierte sein 458. Spiel, überholte damit Aleksandar Nadjfeji und zog mit Anton Gavel gleich (13. Platz).

Spieler der Partie: Diese Auszeichnung verdiente sich Triers Jordan Roland, der 22 Punkte beisteuerte und in 32:41 Minuten ohne Ballverlust blieb.
Die Deutschen: Brandon Tischler kam für Ludwigsburg auf sechs Punkte, bei den Gästen ragte wie oben erwähnt Linßen heraus.
Am Rande der Bande: Die MHP RIESEN spielten ohne Elijah Hughes und Toms Skuja. Dafür gab Stefan Smith sein Comeback und Neuzugang Darnell Edge sein Debüt.
Wie geht’s weiter: Ludwigsburg gastiert am Montag, 15. Dezember, bei den ROSTOCK SEAWOLVES. Trier spielt am 13. Dezember daheim gegen die Telekom Baskets Bonn.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.



















