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Home/Newscenter/Bamberg und Rostock mit Potenzial: Watson gegen Schwartz – Duell der Topscorer auf der Drei

VorberichteBamberg und Rostock mit Potenzial: Watson gegen Schwartz – Duell der Topscorer auf der Drei

07. Dezember 2025
Ganz vorweihnachtlich haben sich die Bamberger und die Rostocker entschieden, keine große Brisanz ins Spiel zu bringen, sondern stattdessen einfach noch mehr Basketball unter den Baum zu legen. Bei den Bamberger Fans dürften TOP FOUR-Tickets ganz oben auf der Wunschliste stehen, im dritten Jahr in Folge sind die Oberfranken unter den letzten Vier im Pokal. Bei den Rostockern wiederum gibt es Tickets für die nächste Runde im FIBA Europe Cup, in dem der Klub von der Ostsee das Weiterkommen gesichert hat, wo in der zweiten Runde Murcia (Spanien), Szombathely (Ungarn) und Sopot (Polen) warten. Dazu bewegen sich beide Teams im Mittelfeld der Liga – ist da die Überraschung für einen größeren Wurf in dieser Saison da?

Die besondere Brisanz: Ganz vorweihnachtlich haben sich die Bamberger und die Rostocker entschieden, keine große Brisanz ins Spiel zu bringen, sondern stattdessen einfach noch mehr Basketball unter den Baum zu legen. Bei den Bamberger Fans dürften TOP FOUR-Tickets ganz oben auf der Wunschliste stehen, im dritten Jahr in Folge sind die Oberfranken unter den letzten Vier im Pokal. Bei den Rostockern wiederum gibt es Tickets für die nächste Runde im FIBA Europe Cup, in dem der Klub von der Ostsee das Weiterkommen gesichert hat, wo in der zweiten Runde Murcia (Spanien), Szombathely (Ungarn) und Sopot (Polen) warten. Dazu bewegen sich beide Teams im Mittelfeld der Liga – ist da die Überraschung für einen größeren Wurf in dieser Saison da?

Status quo: Bamberg legte zuletzt in der Liga gegen Oldenburg ein souveränes 103:89 aufs Parkett – klappt das, was gegen ein Team aus dem Nordwesten funktioniert, auch gegen eins aus dem Nordosten? Und apropos Nordwesten: Beim 87:91 gegen Vechta machten die Rostocker eigentlich viel richtig, einzig Alonzo Verge bekamen sie nicht unter Kontrolle. Aber ob Bamberg einen Spieler hat, der 30 Punkte, zehn Assists, acht Rebounds und vier Steals auflegt?

Ibi Watson (rechts) hat großen Anteil am guten Bamberger Saisonstart. (Foto: Christina Pahnke)

Duell im Fokus: Wir sagen mal so: Ibi Watson ist das durchaus zuzutrauen, denn mit 19,3 Punkten im Schnitt ist der Bamberger Forward der viertbeste Scorer der Liga, der dazu auch noch auf 4,6 Rebounds und 3,1 Assists pro Partie kommt. Zahlen, die, sofern die Saison für die Bamberger weiterhin erfolgreich verläuft, einen Spieler auch mal in die MVP-Diskussion bringen. Damit diese ferne Option realistischer erscheint, muss Watson aber auch gegen D’Shawn Schwartz in der Defensive überzeugen. Denn der Rostocker ist seinerseits mit 15,3 Punkten pro Partie der Rostocker Topscorer.  

Zahlen, bitte: Hier gehen wir mal kurz in die Tiefe: Statistiken sind immer auch ein Ausdruck der Spielweise eines Teams, und das zu wissen hilft, sie zu interpretieren. Wirft in einem Spiel ein Team oft von außen und das andere zieht viel zum Korb, ist es wahrscheinlicher, dass letzteres häufiger gefoult wird, einfach, weil in der Zone mehr Fouls begangen werden als an der Dreierlinie. Eine einseitige Foulverteilung in diesem Spiel ist somit nicht unfair, sondern Ausdruck der unterschiedlichen Spielweisen. Und damit zu den Bambergern, die mit 7,7 Offensivrebounds im Schnitt ligaweit die wenigsten Abpraller im Angriff einsammeln. Miese Rebounder? Nix da: Mit 49,7 Prozent aus dem Feld trifft eben auch kein Team besser als die Bamberger – und wo keine Rebounds sind, kann sie auch keiner einsammeln, oder? Zudem klauen die Franken die meisten Bälle der Liga (9,1 SPG) und haben die wenigsten Ballverluste (11,1 TOPG). Rostock wiederum nimmt die meisten Distanzwürfe der Liga: 32,6 Mal pro Spiel nehmen die SEAWOLVES von außen Maß.

Die ewige Bilanz: Sechs Duelle seit dem Rostocker Aufstieg vor drei Jahren, jeweils drei Siege pro Team.

Rückblick auf das FIBA-Fenster: Bambergs Richard Balint hatte eine erfolgreiche Zeit bei der tschechischen Nationalmannschaft: Bei den beiden Siegen gegen Estland und das von Ludwigsburgs Trainer Mikko Riipinen gecoachte Schweden (97:80) stand er jeweils in der ersten Fünf, steuerte im Schnitt 12,0 Punkte bei und traf dabei überragende 57,1 Prozent von draußen. Beim Spiel gegen die Esten (92:97) liefen übrigens auf der Gegenseite in Henri Drell und Kristian Kullamäe zwei Spieler auf, die früher ihrerseits im Nachwuchsbereich der Bamberger gespielt haben.

Rostocks Lukasz Kolenda war mit der polnischen Nationalmannschaft unterwegs und verschaffte sich mit seinem Team in Gruppe F der WM-Qualifikation eine perfekte Ausgangslage. Gegen Österreich blieb er beim 90:78 ohne Punkte (0/4 FG), gegen die Niederlande steuerte er beim knappen 85:83-Erfolg einen Zähler bei. Sein Rostocker Teamkollege Andy van Vliet spielte für Belgien in der Gruppe G und musste sowohl gegen Frankreich beim 63:79 als auch gegen Ungarn beim 85:87 eine Niederlage hinnehmen. Gegen Frankreich erzielte er drei Zähler, gegen Ungarn kam er nicht zum Einsatz.

Am Rande der Bande: Rostock muss wohl weiter auf die langzeitverletzten Robin Amaize und Dominic Lockhart sowie Oshane Drews verzichten. Bei Bamberg wird die Rückkehr des länger verletzten Power Forwards Moritz Krimmer (Mittelfußbruch) erwartet – deshalb wurde wohl auch der Kurzeitvertrag von BBL-Veteran Patrick Heckmann (jetzt in Bonn), der für ihn die Bresche gesprungen war, nicht verlängert.

Alte Bekannte: Elias Baggette spielte von 2018 bis 2022 vornehmlich im Nachwuchsprogramm der Bamberger, wo er unter anderem beim BBC Coburg ProB-Minuten sah, aber sich nicht in der Bundesliga-Mannschaft durchsetzen konnte. Vielleicht auch, weil Dominic Lockhart damals auf den Guard-Positionen der Bamberger die Minuten abgriff.  

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Montag ab 19:45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Max Wittmann. Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen Collegeliga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.